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Rezension / Review

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Günter Bernhardt / Jürgen Scheffler (Hg.): Reisen - Entdecken - Sammeln. Völkerkundliche Sammlungen in Westfalen-Lippe. Bielefeld: Verlag für Regionalgeschichte, 2001. Gb. 30x21 cm. 224 S. 118 SW-Abb. 51 Farbabb. 1170 gr., ISBN 3-89534-421-4, EUR 24,--

Rezensiert von
Dr. Anna T. Schmid, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Email <atschmid@gmx.de>

Sammlungs- und die damit verbundene Institutionengeschichte sind spätestensmit dem Interesse an Objekt- und Sammlungsbiographien zentrales Thema internationaler musealer Arbeit geworden. Im Vordergrund steht dabei nicht mehr die Repräsentation anderer Kulturen; vielmehr richtet sich der Blick auf die aneignende, also auf unsere Kultur. Zentrale Fragen sind dabei: Wer hat wann warum welche Objekte zusammengetragen? Was zeichnet diese Objekte aus der Perspektive des Sammelnden aus? Welche Motivation treibt den Sammler? Welcher Status kommt dann den Objekten in unseren Museen zu?

Der Band von Bernhardt und Scheffler nimmt sich dieses Themas anhand der ethnographischen Sammlungen in der Region Westfalen-Lippe an. Diese Sammlungen entstanden ab der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und sind - so die These der beiden Herausgeber - im Zusammenhang mit Kolonial- und Missionsgeschichte zu begreifen. Im einleitenden Beitrag stellen sie nach kurzen, allgemein gehaltenen Bemerkungen zu ihrem Titel "Reisen - Entdecken - Sammeln" die historischen Zusammenhänge und Institutionen vor, die bei der Entstehung von ethnographischen Sammlungen eine Rolle spielten. Dazu zählen die Anfänge des Faches Ethnologie, die Formulierung wissenschaftlicher Ansätze für den Sammlungserwerb, erste Präsentationen von aussereuropäischen Kulturen in Weltausstellungen, Fernreisen verschiedener Personenkreise und ihre Motivationen. Schließlich weisen die Herausgeber kurz auf die problematische Quellenlage hin und begründen damit die Auswahl von fünf Sammlungen, denen in ihrem Sammelband eigene Beiträge gewidmet sind.

Die folgenden drei Beiträge sind dem Themenkomplex Reisen gewidmet. Der Beitrag von Cantauw "Reisen 1900 und 2000 im Vergleich" nähert sich der Frage nach strukturellen Unterschieden im Reiseverhalten und in der Wahrnehmung der Reisenden über eine Reisebeschreibung von 1881. Die Autorin zeichnet die Entwicklung des Reisens und die Bedingungen, die dieser Entwicklung zugrunde lag, nach. Dabei konzentriert sie sich vor allem auf die Auswirkungen, die durch Verkehrsmittel wie Zug, Schiff und Flugzeug erzeugt wurden. Das Phänomen Massentourismus hat für die Autorin seinen Ausgangspunkt Ende des 19. Jahrhunderts mit der Reiseagentur Thomas Cook; der hohe Grad an Organisation und Konfektionierung des heutigen Reisegewerbes stellt für Cantauw die konsequente Fortführung dieser Entwicklung dar. Parallel dazu verankert sie das Reiseverhalten: "Die meisten Reisenden der heutigen Zeit plagt nicht mehr die Angst vor etwaigen Unwägbarkeiten, sondern die Sorge darum, wie und ob angesichts der Konfektionierung der touristischen Angebote individuelle Reiseerlebnisse noch realisierbar sind." (S. 24) Daraufhin kommt die Autorin zu dem Schluß, daß es sich bei den Veränderungen in erster Linie um ein quantitatives Phänomen handelt, denn sowohl die Suche nach dem Paradies, als auch Wahrnehmungsgewohnheiten waren bereits um 1900 etabliert. Meines Erachtens ist diese Schlußfolgerung verkürzt. Unbestreitbar sind viele Aspekte des heutigen Tourismus bereits im 19. Jahrhundert angelegt, dennoch hat die quantitative Zunahme der Reisen sehr wohl einen qualitativen Effekt. Zwar ist die Suche nach Authentizität in Kulturen, Objekten u.ä. immer noch Anliegen vieler Reisender. Doch hat Nelson Graburn zu recht darauf hingewiesen, daß sich die Reisenden sehr wohl bewußt seien, daß ihnen Fälschungen "angedreht" würden, die inzwischen aber genauso zum authentischen Erlebnis gerechnet werde, wie das Erstehen eines Originals. [1] In diesem Zusammenhang sind lohnende neue Ansätze entwickelt worden. [2]

Klaus Kösters Beitrag "Wo sind die Wilden? Überlegungen zu einem immer noch aktuellen Thema" stellt im Vergleich der Pariser Weltausstellung 1889 mit einer touristischen Werbebroschüre von 1980 die Ähnlichkeit in den Klischees über andere Kulturen fest. Köster geht der Frage nach, woraus sich die Kontinuität eurozentrischer Vorstellungen über "primitive Ursprünglichkeit ferner Kulturen" speist. Er will anhand zweier Beispiele die Vorstellungen, die für die Begegnung mit fremden Völkern und Kulturen prägend sind, untersuchen. Einerseits dient ihm Paul Gauguin als Beispiel, dessen Suche nach dem Garten Eden in einer langen europäischen Tradition stand. "Gauguin schuf sich eine Collage aus mythischen Versatzstücken, die beim europäischen Publikum einen neuen, diesmal "gauguinischen" Tahiti-Mythos hervorriefen, angereichert um die abenteuerliche Lebensgeschichte des Malers." (S. 28). Beim zweiten weniger bekannten Beispiel handelt es sich um Paul von Lettow-Vorbeck, der im Ersten Weltkrieg als Kommandierender der deutschen Truppen in Ostafrika stationiert war. Aufgrund der spezifischen Situation Lettow-Vorbecks entwickelte sich ein vollständig anderes Verhältnis zu den "einheimischen Soldaten". Vorbecks Beschreibung erkennt einerseits die Leistungen der Soldaten an; andererseits schildert er sie im Geiste des Evolutionismus als Kinder, die erzogen werden müssen und denen Zivilisation beigebracht werden muß. Köster zeigt mit seinen Beispielen, wie selektiv die Begegnung mit dem Fremden ist und wie sehr die Vorstellungen über das Fremde von der Projektion des Eigenen geprägt sind. Abschließend überträgt der Autor seine Beispiele auf den heutigen Massentourismus, allerdings ohne die Gründe für die Kontinuität zu reflektieren.

Der Artikel von Achim Sibeth untersucht die frühen Reisen in das Gebiet der Batak (Nordsumatra) und versucht neben der Rekonstruktion von Reisewegen die Motivationslage der Reisenden für ihre Ziele sowie ihren Bezug zu ethnographischen Objekten zu ergründen. Interessant ist dabei, daß Souvenirs und Reiseandenken bereits Ende des 19. Jahrhunderts als Wirtschaftszweig "fest verankert" waren (S. 47). Ebenfalls interessant ist das Nachzeichnen des Weges von der Entstehung einer Sammlung bis zu ihrem Eintreffen in einem Museum - so die Sammlung von Friedl Martin, die er dem Münchner Völkerkundemuseum übergab.

Schefflers spannender Artikel über die Brüder Neubourg und ihre Batak-Sammlung widmet sich dem eigentlichen Thema: ethnographische Sammlungen in den Stadt- und Heimatmuseen. Scheffler unternimmt den Versuch, "an einem konkreten Beispiel Sammlungs- mit Biographie- und Kolonialgeschichte zu verknüpfen", indem er den Spuren der Objekte von den Batak aus Sumatra folgt, die sich im Lemgoer Museum befinden (S. 59). Bei der Rekonstruktion der Geschichte dieser Sammlung sind die Brüder Johannes und Ernst Neubourg bzw. ihr Nachlaß aufschlußreich. Sie arbeiteten Ende des 19. Jahrhunderts in der holländischen Kolonie Niederländisch-Indien. Im Zuge ihres Aufenthalts auf Sumatra erwarben sie zahlreiche ethnographische Objekte, die sie mit nach Deutschland brachten und die nach ihrem Tod ins Lemgoer Heimatmuseum gelangten. Für diese Rekonstruktion waren umfangreiche Recherchen notwendig. Die Familiengeschichte erhellt den Weg der beiden Brüder, der sie nach Sumatra führte, und belegt beispielhaft die Überführung der dort angelegten Sammlung in das Lemgoer Museum. In einem zweiten Schritt unternimmt Scheffler die Beschreibung der Bedeutung der Kolonialzeit für deutsche Auswanderer. Dabei geht es auch um Kolonien anderer Länder und die Arbeitsmöglichkeiten, die sich Deutschen dort bot - wie z.B. den Brüdern Neubourg. Des weiteren skizziert Scheffler die soziale Hierarchie, in der Kolonisatoren und Kolonisierte miteinander verbunden waren; als Quellen dienen ihm Dokumente, Briefe und Fotografien aus dem Nachlaß der Brüder. Schließlich beschreibt er das Umfeld, in dem die Sammlertätigkeit der Brüder anzusiedeln ist: "Objekte der Batak gehören zu den begehrten Sammlerstücken, die das Interesse der
europäischen Pflanzer fand." (S. 68). Allerdings hatten die Brüder keinen Auftrag, eine systematische Sammlung anzulegen, vielmehr erwarben sie Gegenstände, um ihr Haus zu dekorieren bzw. Geschenke für Familienmitglieder in Deutschland mitzubringen (vgl. S. 69). Die Objekte genügen also nicht in erster Linie wissenschaftlichen Kriterien, wie dies bei Batak-Sammlungen in anderen Museen der Fall ist. Sie zeugen dagegen von bestimmten ästhetischen Vorstellungen und Erinnerungen an eine Begegnung in der Kolonialzeit. Ein gelungener Beitrag zum Thema, anhand dessen sich gut vorstellen lässt, wie Repräsentation von Objektbiographien und Sammlungsgeschichte zu einer neuen Konzeption führen können.

Gründer benennt in seinem Beitrag "Ostasien und Papua-Neuguinea zum Zeitpunkt ihrer Missionierung" die wichtigsten Eckdaten der Missionierungsgeschichte in Japan, China und Indien - teilweise im Zusammenhang mit Kolonialisierungsbestrebungen und -erfolgen. Im Unterschied zu diesen Gebieten war der Missionierung in Ozeanien - der Region, der sich Gründer detaillierter widmet - sehr viel mehr Erfolg beschert. Abschließend bemerkt der Autor, daß die Missionare, die auf verschiedenen Inseln Ozeaniens tätig waren, "Sammlungen von Gegenständen des täglichen Gebrauchs sowie religiöser und sozialer Rituale" angelegt hätten, ohne auf den Verbleib dieser Objekte näher einzugehen.

In dem Beitrag "Gesellschaft der reisenden Brüder für Christus" geht Wilms-Reinking zunächst der Institution der Missionsmuseen, der Missionsausstellungen und ihrer Wirkung in Europa nach. Interessant ist dabei, daß die Missionare explizit zur Sammeltätigkeit aufgefordert waren, um die Sammlungen zu Lehr- und Vorbereitungszwecken bei der Ausbildung zukünftiger Missionare einzusetzen. Am Beispiel des Museums Forum der Völker in Werl zeigt die Autorin die Entwicklung eines Missionsmuseums auf. Zeitlich und inhaltlich gleicht diese der Entwicklung in Völkerkundemuseen oder ethnographischen Museen - mit Ausnahme der "Erfolgsgeschichten der Missionare" und der Zielsetzung: die Ausstellungen dienten als "Agitationsmittel des Missionswesens" (vgl. 93). Bemerkenswert ist außerdem die Neugestaltung der Museumsräume in den 1980er Jahren, die unter ethnologischen Vorzeichen stattfand. Ein gelungener Beitrag zur Geschichte eines Museums und seiner verschlungenen Pfade - auch und gerade in der Objektbeschaffung und in der Reflexion auf das Handeln der Missionare.

"Die Sammlungen des Missionsmuseums St. Xaver, Bad Driburg, im Spiegel ihrer Sammler" von Brigitte Wiesenhauer beschreibt den Objektbestand des Museums der Gesellschaft des Göttlichen Wortes (Societas Verbi Divini, SVD) und konstatiert, daß die ethnographischen Sammlungen weniger einer Systematik folgen als vielmehr die Missionstätigkeit bezeugen. Dem folgt eine kurze Geschichte des Ordens mit Hinweis auf die ethnologische Ausbildung der Missionare. Die Autorin nennt Einsatzgebieten und Schwierigkeiten, auf die Missionare trafen. Anhand von Kurzbiographien einzelner Missionare werden Sammlungen und Objekte des Museums vorgestellt. Darüber hinaus belegt die Autorin den Einfluß der Missionare auf Kulturen, in denen sie arbeiteten (vgl. S. 112 Christliche Motive aus Neuguinea).

Heidi Koch beschäftigt sich mit der Tansania-Sammlung der Bethel-Mission. Nach der Darlegung der Missionsgründung und des ethnographischen Kontexts der Schambala (Tansania) stellt die Autorin die Arbeitsweise, der Missionare, ihre Schwierigkeiten und Erfolge vor. Das Anlegen einer Sammlung diente der Vermittlung fremder Lebensformen sowie der Präsentation anderer Glaubensrichtungen. Damit sollte für die eigene Arbeit geworben werden.

Der Beitrag "Der Blick auf das Fremde" von Kerstin Eckstein ist zwei Sammlungskonvoluten des Lippischen Landesmuseums in Detmold gewidmet. In diesem Beitrag stehen Diplomaten und Kolonialbeamte im Vordergrund. Dabei geht es der Autorin vor allem um "den Blick des Reisenden auf "das Fremde"", sowie um die äußeren Bedingungen des Reisens der verschiedenen Personen (S. 132). Bei den Reisenden handelt es sich um den Diplomaten Friedrich Rosen und um den in Kamerun tätigen Kolonialbeamte August Kirchof. Nach den biographischen Skizzen zu den Personen sowie einer ausführlichen und anregenden Diskussion ihrer Position bzgl. der Kolonien und der Aufgaben Deutschlands in den Kolonien, stellt die Autorin die Sammlungen im Kontext ihrer Entstehung vor. Für die Sammlung Rosen, die in nach ihm benannten Zimmern im Lippischen Landesmuseum untergebracht sind, faßt die Autorin zusammen: "Geprägt sind die Rosen-Zimmer [...] vom Reiz des Authentischen dieser ehemals "aktiven Reisezeugen", die nicht nur individuell erlebte Geschichte lebendig werden lassen, sondern auch für eine inszenierte "fremde Welt" im musealen Kontext stehen." (S. 144). Die Sammlung Kirchof zeichnet sich im Unterschied zu der von Rosen durch eine Häufung an Alltagsgegenständen aus. Allerdings gibt es zu der Sammlung Kirchof nur wenige Quellen, so daß viele Fragen aufgeworfen, aber nicht beantwortet werden können. Abschließend hält die Autorin für beide Sammler das Motiv der Weltaneignung fest - wenn auch aus unterschiedlichen Gründen und in unterschiedlichem Ausmaß. Damit sind diese beiden Sammlungen "gleichermaßen exemplarischer Ausdruck eines zeittypischen Sammelns wie auch historische Dokumente kolonialer Weltanschauung." (S. 154).

Günter Bernhardt geht in seinem abschließenden Artikel der Frage nach, welchen Stellenwert Objekte der Museen haben: Kulturgut oder Strandgut der Geschichte? In Anbetracht der Sammlungsgeschichten - wie in den vorangegangenen Beiträgen dargelegt - eröffnet sich eine neue Perspektive auf Zusammenhänge zwischen politischen, wirtschaftlichen und regionalen Bereichen. Diese Geschichten erweisen sich - um einen Schritt über Bernhardts Forderungen hinaus zu gehen - als Zugang zum Verständnis des Sammelns und darüber auch der Museen: nicht mehr die Illusion der wissenschaftlich fundierten Systematik und Vollständigkeit der Sammlungen soll das Wort geredet werden, sondern die Aneignung der Welt und die darüber vermittelte Andersartigkeit der außereuropäischen Kulturen kann und sollte gezeigt werden. Die Trophäen des Kolonialbeamten zeigen weniger andere Lebensformen als vielmehr einen "Reflex auf Fremd-Erfahrungen" (S. 165).

Ähnliches ließe sich auch auf Missionsmuseen und die Tätigkeiten der Missionare übertragen. In der resümierenden Betrachtung der Beiträge listet Bernhardt das Spektrum der Objektbestände auf: wenige systematische Sammlungen stehen neben Andenken, kunsthandwerkliche Kostbarkeiten, oder Zufalls-Mitbringsel (S. 176). Letztlich "geben sie Auskunft über das Verhältnis Fremdes-Eigenes" (S. 176) und geben damit den Anspruch der Präservierung des Anderen auf.
Zwei Interviews - eines mit einem Ethnologen, das zweite mit einem Sammler - runden den Band inhaltlich ab.

Der Band bietet teilweise eine faszinierende Lektüre, fantastisches Bildmaterial und ist für alle, die sich mit dem Themenkomplex "Sammlungsentstehung und museale Repräsentation" befaßen, unverzichtbar. Allerdings wäre wünschenswert gewesen, die Zusammenhänge zwischen den ersten Beiträgen zum Thema "Reisen" und den folgenden Beiträgen, in denen Sammlungen vorgestellt werden, explizit herzustellen. Außerdem hätte eine theoretisch fundierte Diskussion der Ansätze zu dem Themenbereich Objektbiographie etc. eine abstraktere Perspektive auf wirtschaftliche, ideologische etc. Kontexte eröffnet. [3] Dies hätte vorzugsweise in der Einleitung oder auch im Anschluß an die beiden Interviews geleistet werden können, ohne dabei dem Band eine Kohärenz aufzuherrschen oder ihn zu überfrachten.

Anmerkungen:

[1] Nelson H.H.Graburn: Tourism, Modernity and Nostalgia. In: Akbar S. Ahmed / Cris N. Shore (Hg.): The Future of Anthropology: Its Relevance to the Contemporary World. London: Athlone, 1995, S. 158-178.
[
2] Vgl. u.a. Erve Chambers: Native Tours: The Anthropology of Travel and Tourism. Prospect Heights, Illinois: Waveland, 2000.
[3] Vgl. etwa von A. Appadurai (Hg.): Social Life of Things. Cambridge: Cambridge University Press, 1986 ; J. Hoskins: Biographical Objects. London: Routledge, 1998, oder die zahlreichen Arbeiten von Susan Pearce.



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Dokument erstellt am 14.4.2002