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Rezension

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Fremdkörper Hürlimann, Annemarie / Roth, Martin / Vogel, Klaus (Hg.):
Fremdkörper –Fremde Körper: Von unvermeidlichen Kontakten und widerstreitenden Gefühlen (= Katalog zur Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums, Dresden, 6.10.1999-27.2.2000)
Ostfildern-Ruit: Hatje Cantz 1999, 268 S., 172 Abb., davon 104 farbig, brosch., DM 68,- /ÖS 496,- /SFr 64,-

Rezensiert von
Torsten Junge, Hamburg

"Es gibt kaum eine Anomalie, die anomaler wäre als der Fremde. Er steht zwischen Freund und Feind, Ordnung und Chaos, dem Inneren und dem Außen. Er steht für die Treulosigkeit von Freunden, für die schlaue Verstellung von Feinden, für die Fehlbarkeit von Ordnung, die Verletzlichkeit des Innen." (Zygmunt Bauman)

Der Titel der Ausstellung des Hygiene-Museums in Dresden spricht gleich zwei Themen an, die in ihrer Aktualität, nicht nur für die wissenschaftlichen Diskurse, von kaum einen anderen Sach- und Themengebiet übertroffen werden. Es geht um das Fremde und um den Körper, um Stoffe, denen gemeinsam ist, daß zu ihrer Deutung und zu ihrem Verständnis der Begriff der sozialen Konstruktion nicht mehr wegzudenken ist.
Die Assoziationen mit beiden Begriffe sind reichhaltig wie unterschiedlich, und doch sind sie in so manchem deckungsgleich. Beide sind mehr oder weniger ideologisch besetzt und zirkulieren im Diskurs von Identität. Das Eigene etabliert sich gegenüber dem Fremden als eine ideologische Position, welche die Authentizität, kulturelle Wurzeln, Monolingualität oder den Nationalstaat essentialisiert und oftmals tödliche Differenzen schafft. Der Körper hingegen ist auf das vermeintlich reine und neutrale Vokabular der Biowissenschaften auseinanderdividiert, die den Körper derzeit als Ausformung des Genotyps verstanden wissen will.
Beiden gemeinsam ist jedoch ihre Zirkulation in Diskursen, die den Körper und das Fremde, wobei das eine das andere keineswegs ausschließt, als soziale Konstruktion anerkennen und nach der Historizität der beiden Begriffe und den sie umgebenden Begriffswelten fragen.

Das Fremde ist eine Größe, in deren Unbestimmbarkeit ihre definitorische Macht liegt; alles kann fremd werden und somit zur Zielscheibe des Fremdenhasses. Genau genommen sind eigene und fremde Ethnizität, Nation oder Kultur diffuse und wandelbare Größen. (vgl. Kneer 1997: 90 ff.)
Parallel dazu wird in den akademischen Diskursen spätestens seit dem Erscheinen von Judith Butlers Gender Trouble (1990) auch nach den Orten der diskursiven Produktion von Körpern gefragt. Männlich und weiblich als ehemals "natürliche" Attribute werden als spezifische Ausformulierung gesellschaftlicher Praxis ausgezeichnet. Diskutiert wird hier die Bedeutsamkeit der Materialität von Körpern in realen und virtuellen Räumen angesichts der rekonstruierenden und erweiternden Möglichkeiten von Technik. Die Diskurse der Informationstechnologie, der Hochleistungsmedizin und der Gentechnologie verwerfen traditionelle Identitätslogiken, die sich auf Grundfeste der Biologie oder Kognitionswissenschaften beriefen. Und hier treffen sich beide Thematiken: Das Fremde und der Körper, beides Entitäten, die fiktional, imaginär und doch zugleich ganz real in unsere alltägliche Lebenswelt einbrechen. Parallel zur hitzigen Diskussion um die körperliche Realität als diskursiven Prozeß der Materialisierung verläuft die Auseinandersetzung um die Hervorbringung des Anderen, des Fremden als für die abendländische Moderne selbstkonstituierendes Element, unabdingbar für die westliche Zivilisation. Stephen Greenblatt macht darauf aufmerksam, daß die Europäer in der Entdeckungsgeschichte der außereuropäischen Kulturen den Fremden erfunden und größtenteils zum Negativbild der Zivilisation gemacht haben. Die Konstruktion des "edlen Wilden" bestätigt hier nur den grenzziehenden Diskurs westeuropäischer Kultur. (vgl. Greenblatt 1994)
Die Mystifizierung und Glorifizierung von organischen Gemeinschaften(Anil Bhatti), die Essentialisierung von Rasse, Körpern, Geschichte und Kultur ist vielleicht eine Antwort auf die aktuellen Globalisierungstendenzen. Gleichzeit jedoch findet nicht nur der Denkstil des Sozialkonstruktivismus auch außerhalb akademischer Diskurse Gehör, vielmehr ist er auch eine Bedingung der Möglichkeiten zur Ablösung der traditionellen Identitätslogiken und zur Schaffung von neuen Konstituierungsweisen, die nicht nur prägend sind für das Eigene, sondern auch für den Umgang mit dem Anderen, dem ehemals Fremden.

Die Bedeutsamkeit der Ausstellung steht also außer Frage in unserer heutigen Zeit. Eine Zeit, die – aus dem Blickwinkel kultureller Entwicklung – als äußerst bewegt und widersprüchlich angesehen werden kann. Eine Zeit, die unsere lebensweltlichen Bezüge brüchig werden läßt. Die derzeitige Betonung des Multiplen, des Bruchs, der Dezentrierung und der Heterogenität, der Hybridität, der Deterritorialisierung, des Nomadentums steht diametral einem Authentizitätsdiskurs gegenüber, der durch Rückgriff und Neubesetzung von Stereotypen, Vorurteilen, ethnischen und kulturellen Ressentiments wirksame politische Aussagen formuliert. Globalisierungstendenzen rütteln an der Legitimität der politischen nationalstaatlichen Ordnung, gleichzeitig jedoch wollen ethnische Säuberungswellen erneut Nation und Ethnie zusammenführen.
Für weiterführende Diskussionen bietet der Band zur Ausstellung also reichhaltiger Stoff, trotz des Essaycharakters bilden die Texte für sich genommen eine Ausgangsbasis für das Nach- und Weiterdenken.

Der Band orientiert sich in seiner Gestaltung, nicht nur wie zu erwarten inhaltlich, sondern auch gestalterisch an der Konzeption der Ausstellung. Ihrem Titel entsprechend ist die Ausstellung in zwei große Teile untergliedert, die durch einen kleinen dritten miteinander verbunden sind. Das bezieht sich nicht nur auf die räumliche Anordnung der Objekte, sondern auch auf die inhaltliche Verflechtung. So auch die einleitenden Texte des reich bebilderten Bandes, welche den Beziehungen, Anziehungspunkten, dem Ineinandergreifen von dem Fremden und dem Körper in vielfältiger Weise nachspüren.
Iso Camartin weist anhand seiner Lektüre von Erzählungen des argentinischen Schriftstellers Borges auf eine positive Dimension von Fremdheitserfahrungen hin, nämlich

"...die Faszination des Fremden...", daß "...zum stärksten Agens und Motor einer neuen Lebensgeschichte..." (18) werden kann. Die Begegnung mit dem Fremden bestehe nicht nur in der wohl bekannten Weise der Verteidigung und Distanzierung, sondern biete vielmehr eine Chance, Impulse für das eigene Leben zu erlangen. Camartin überträgt diesen Gedanken auf die Immunologie und arbeitet bedeutsame Parallelen heraus. Allseits bekannt ist die Metaphorik des Krieges, die uns aus den Bildern und Darstellungen des Immunsystems wie zum Beispiel bei Lennart Nilson (1987) entgegentritt. Das zugrundeliegende Modell beschreibt das Immunsystem als ein lineares Streben nach absoluter Immunität, eine Bewegung nach vollkommener Zurückweisung und Zerstörung alles Fremden. Ein Modell, welches seine politische Entsprechung in der Ideologie von der Reinheit des Volkskörpers wiederfindet. Und doch, so Camartin, gibt es keine absolute Immunität, denn dieser Grad an Vollkommenheit würde absoluten Stillstand bedeuten. Ein zu Stein erstarrtes "stahlhartes Gehäuse der Zugehörigkeit" (Nassehi 1997: 177), dessen xenophobe Territorialisierungen den Begriff der Veränderung unmöglich machen würde. Camartin plädiert für die radikale Anerkennung des Anderen, des Fremden. Anerkennung heißt bei ihm jedoch nicht Assimilation, die Einverleibung und Verformung des Anderen, sondern die Anerkennung der dem Fremden innewohnende "Qualität, die in der Unzuständigkeit und Nichthinlänglichkeit des Eigenen gründet".(28)
Die einfachste und profanste Absteckung von Grenzen, zwischen dem was dazu gehört und was nicht, erfolgt über das Äußere, das Sichtbare des Körpers: "In Europa wird das Böse durch das Schwarze dargestellt... Der Henker ist der schwarze Mann. Satan ist schwarz, man spricht von Finsternis, und wenn man schmutzig ist, ist man schwarz – gleichviel, ob es sich um körperlichen oder moralischen Schmutz handelt." (Fanon 1980: 118)

Doch die Haut stellt nur eine Projektionsfläche dar, die als Marker, als phantasmatische Repräsentation dient. Die Geschichte kennt viele mehr. Der Begriff der Farbe ist dabei nur ein Merkmal des Andersseins, nicht nur Schwarze sind schwarz, sondern in der Welt der Projektion sind auch die Juden schwarz. (vgl. Gilman 1992:25) Sander Gilman beschreibt in seinem Aufsatz das auf der Ideologie des Antisemitismus beruhende Verständnis des jüdischen Körpers, speziell der Nase. Anhand verschiedener Wissenschaftsdiskurse des 19. Jahrhunderts rekonstruiert Gilman die Produktion eines Stereotyps, das Physiognomie und Charaktereigenschaften aufs Engste verband. Verschiedene Faktoren trugen zur Entstehung diesen von den Wissenschaften hervorgebrachten und getragenen Vorurteils bei, welche die Frage der Assimilation der europäischen Juden in besondere Weise berührte. Denn nicht die orthodoxen, sondern die assimilierten Juden wurden als "jüdische Gefahr" ausgezeichnet. Denen, denen man ihre Fremdheit nicht mehr ansah. Nicht nur Nase, sondern auch dem Gang, den Beinen und Füßen oder den Ohren wurden mythische Qualitäten zugesprochen, die dazu dienten eine "jüdische Identität" biologisch zu definieren.
Die rassistisch formulierte Körperstereotypen, ihre Entstehung, Verbreitung und Ausdifferenzierung bestimmen den Inhalt eines Großteils der in diesem Band versammelten Aufsätze. So unterstreicht Michaela Haibl in ihrem Artikel den fiktionalen Charakter der jüdischen Körperstereotype, eine "Hyperrealität..., die bereitwillig geglaubt und in ihrer visuellen Prägnanz tradiert wurde und die in viele Bereiche der künstlerischen und alltäglichen Kultur eingedrungen war".(243) Anhand des Topos der "schönen Jüdin", in dem sich Schönheit, Melancholie und Traurigkeit als Suggerat der Schwäche verbinden (vgl. 240) und des Bildes der "Judennase" macht die Autorin deutlich, daß beide Repräsentationen trotz ihres unterschiedlichen Politisierungsgehaltes eine gleiche Grundstruktur aufweisen. Häßlichkeit versus Schönheit, das Gute gegen das Böse. Körperstereotype als grobe Repräsentationen von Differenz, die der Welt eine Struktur geben und Angst auf dem Körper des Anderen, dem prädestinierten Ort der Andersheit, festmachen. Eine Projektion, die als Beweis dafür herhält, daß das, was man ablehnt oder glorifiziert, nicht in einem Selbst zu finden ist.

Die Topographie des Fremden geht längst nicht mehr von den außerhalb des Selbst liegenden Anderen aus. Die scharfe Trennung in Eigen- und Fremdorte, an denen das Andere lokalisierbar sei und über dessen Oberfläche eine Selbstkonstituierung durch Differenzierung möglich ist, verliert sich angesichts der medizinischen Fremdkörper, der Prothesen aus kaltem Stahl oder warmen Fleisch, Transplantat oder Silikoneinsatz. Wir leben mit Fremdkörpern, einverleibt und doch in der ständigen Angst, sie zu verlieren, von der Kontaktlinse bis zur Spenderniere. Diesem Nebeneinander zwischen dem Eigenem und dem Anderen, der Beziehung zwischen Vertrautem und Fremdem widmen sich die Beitrage unter der Kapitelüberschrift Fremdkörper – Das Fremde im und am Körper. Annie Hürliemann hebt den ambivalenten Charakter des Verhältnis zu physikalischen Fremdkörpern hervor, "als ein Wechselbad der Gefühle von Angst, Faszination, Bewunderung, Ablehnung, Ekel, Mitleid, Dankbarkeit".(103) Es stellt sich die Frage, inwieweit der Fremdkörper, gerade der mit einer spezifischen, vielleicht lebenserhaltenden Funktion, zu einem Teil der eigenen Erlebnis- und Erfahrungswelt wird. Wie verändert sich die anfängliche Distanzierung und Ablehnung gegenüber dem fremden Körper? Ist die lebenslange Immunsuppressiva biologisches Pendant zum Mentalitätshaushalt des Organempfängers? Oder ist es überhaupt denkbar, ein fremdes Organ als ein eigenes wahr- und anzunehmen, mit der Gewißheit, daß mit dem empfangenen Organ meist der Tod eines anderen Menschen verbunden ist? Die enormen Erfolge der modernen Hochleistungsmedizin, aber auch die große Verunsicherung bezüglich einer oft undurchsichtigen Organentnahme und –Verteilungspraxis bestätigen den Diskussionsbedarf um medizinische Technik und subjektive, emotionale Verarbeitung. Die Beiträge des Medizinhistorikers Thomas Schnalke stellen dabei eine informative Handreichung dar, zumal Schnalke den physikalischen Fremdkörper zum einen als "Gegner des Eigenen" und zum anderen als im "Dienst des Eigenen" stehend thematisiert. Die Blasensteine als anorganischer Fremdkörper im Organischen, ihre mythische Erhöhung zu sakralen Reliquien dienen dabei als Vorbild für eine Wahrnehmung des Fremdkörpers als feindliches Objekt, deren medizinischer Exorzismus den Leidenden einen quasireligiösen Gehalt, "...unter Gottes Gnade..." stehend, als "...Kind des Himmels..."(121) zuschrieb.
Von sakralen Argumentationen und Strategien ist auch der zweite Aspekt des Fremdkörpers geprägt, die Möglichkeit der Übertragung von Organen. So ist zu fragen, ob die Organverpflanzung nicht eine Erfüllung des uralten Traums, "...Lebendiges zu ersetzen, um damit das Leben zu erhalten..."(135) darstellt, die den realen Tod am Objekt des Körpers zum Verschwinden bringt. (vgl. Bergmann 1996: 77) Eine Technik der Unsterblichkeit? Trotz der Möglichkeit zur Lebensrettung fordert die Transplantationsmedizin für Schnalke einen zu hohen Preis. Denn bisher sind die notwendigen Antworten noch nicht gegeben worden, die die Fragen nach dem Tod des Menschen, nach der Organallokation oder nach den psychosozialen Konsequenzen für den Organempfänger verlangen. Oder erwartet uns ein Zeitalter des Körpers in seiner technischen Reproduzierbarkeit? Schnalke fragt zu Recht nach dem, was vom Eigenen übrigbleibt in der prothesenbewehrten Zukunft, die den Austausch von Organen, Geweben, Zellen möglich machen wird. "Wird der Mensch letztlich ewig leben und gleichzeitig verschwinden?" (137)

Die Diskurse der westlichen Welt konstruieren das Eigene über die Positionierung und Lokalisierung des Anderen in den Grenzbereichen der Norm. Das Fremde, das Andere wird in den Dimensionen des Mangels oder des Exzesses, als extrem Gutes, Reines oder als extrem Gefährliches und Böses beschrieben. Der Abschnitt unter dem Titel Wundersame Wesen beschäftigt sich mit den "Mischwesen zwischen Mensch und Tier", die im Interim zwischen Realen und Phantasmatischen bis heute ihren angestammten Platz in den Imaginationen der westlichen Kultur einnehmen. Ulrike Klöppel schlägt in ihrem Artikel unter dem Titel Wundersame Wesen – Grenzgestalten des Menschlichen einen Bogen von den Grenzgestalten der frühen Märchen und Mythen wie dem Wilden Mann als Geschöpf einer der Zivilisation gegenüberstehenden "barbarischen" Wildnis bis hin zu den gänzlich auf rationalem Kalkül bestehen Lebensform der Vulkanier, in persona Spock. Wo jedoch der Wilde Mann das gänzlich Andere darstellt, ein "Geschöpf der Wildnis"(154) mit Attributen der Stärke und Fruchtbarkeit, ist der Vulkanier Spock aus der Science-Fiction-Serie Raumschiff Enterprise nur "eine Möglichkeit des realen Menschen", also nicht mehr ein Widerpart, noch dazu als unergründlich fremder, sondern nur eine Seinsweise des Menschlichen. Klöppel stellt die These auf, daß es im Vollzug der kapitalistischen Globalisierung und der Nivellierung jeglicher Differenz auch zu einem Verschwinden der Wildnis kommt. War das Fremde zu früheren Zeiten verkörperter Gegensatz zum Eigenen, schwindet nun zunehmend der befremdliche Charakter. Für die Autorin ist das gegenwärtige Fremde, verkörpert in der Imagination der Techno-Gemeinschaft der Enterprise nur noch ein "matter Reflex unserer selbst".(156) Ein Zustand, wo uns selbst das Menschliche fremd wird.

Der gedruckten Präsentation der Ausstellung ist eine überzeugende Darstellung von dem gelungen, was Inhalt der Ausstellung ist: die Konstruktion von Identitäten in der westlichen Welt über Fremdbilder, Stereotype und Typisierungen. Anschaulich und wenig belehrend beschreiben die Autoren und Autorinnen, wie in Geschichte und Gegenwart entweder physiognomische Merkmale unzulässig verallgemeinert wurden bzw. das Andere durch die Zuschreibung von Eigenschaften, die der eigenen Norm widersprechen, entwürdigen.
Was das Fremde denn nun eigentlich ist, in den reichhaltigen Facetten seiner Erscheinung, bleibt auch nach der Lektüre weiterhin offen. Doch der Anspruch des Bandes sowie der Ausstellung, "die ambivalenten Gefühle, die beim Nachdenken und Reden über das Fremde immer ins Spiel kommen, auf den Prüfstand" (112) zu stellen, ist in Gänze erfüllt. Ein Buch, das nicht nur spannende Unterhaltung garantiert, sondern auch ungeahnte Perspektiven auf das Eigenen und Fremde bietet, in denen wir nicht nur mehr über das Fremde, das Andere erfahren, sondern auch uns selbst und unsere Beziehung zu dem Anderen besser verstehen können.

Literaturangaben

Bergmann, Anne (1996): Die Verlebendigung des Todes und die Tötung des Lebendigen durch den medizinischen Blick, in: Mixa, Elisabeth.(Hg.) (1996): Körper - Geschlecht – Geschichte: Historische und aktuelle Debatten in der Medizin. Innsbruck; Wien
Butler, Judith (1990): Gender Trouble. Feminism and Subversion of Identity. London/ New York
Fanon, Frantz (1980): Schwarze Masken, weiße Haut. Frankfurt a. M.
Greenblatt, Stephen (1998): Wunderbare Besitztümer. Berlin
Kneer, Georg (1997): Nationalstaat, Migration und Minderheiten, in: Nassehi, Armin (Hg.) (1997): Nation, Ethnie, Minderheit. Köln
Nassehi, Armin (1997): Das stahlharte Gehäuse der Zugehörigkeit, in: ders. (Hg.) (1997) a.a.O.
Nilsson, Lennart (1987): Eine Reise in das Innere unseres Körpers. Das Abwehrsystem des menschlichen Organismus. Hamburg


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Dokument erstellt am 19.3.2000