Erforschung der "Blätterhöhle"
Eine bedeutende Fundstelle der Steinzeit
Die Grabungskampagne 2009
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Blick auf die Grabungsfläche auf dem Vorplatz der Höhle, Juni 2009 |
Vor Beginn der eigentlichen Grabungsarbeiten wurde die zweite Feuerstelle, die bereits während der Grabungen 2008 erfasst und teilweise dokumentiert werden konnte, mikromorphiologisch beprobt. Die mikromorphologische Untersuchung der Proben wird im Rahmen einer Magisterarbeit am Institut für Urgeschichte und Quartärökologie der Universität Tübingen durchgeführt.
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Bodenspuren der Feuerstelle 2 aus dem Frühmesolithikum, Juli 2009 |
Neben der Grabung im Bereich des restlichen Sedimentblockes wurde zusätzlich eine Sondage in zwei versetzt gegenüberliegenden Viertelquadraten bis zu einer Tiefe von 30 cm unterhalb der bislang freigelegten Grabungsfläche durchgeführt. Dabei wurde nach einem sterilen Horizont, bereits nach 10 cm wieder Holzkohle, Tierknochen und das Fragment einer großen Geröllplatte angetroffen. Auf Höhe der maximalen Tiefe des Sondagenbereiches konnte zudem ein Silexartefakt geborgen werden.
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Tiefensondage mit Bodenspuren in wohl spätpaläolithischen Fundhorizonten, August 2009 |
Die Grabung des restlichen Sedimentes wurde im Bereich der bereits 2008 entdeckten Feuerstelle 2 fortgesetzt und der westliche Teil der Feuerstelle vollständig abgegraben. Im Umfeld häufen sich wieder Holzkohlen, Bandlehm, verbrannte und unverbrannte Tierknochen, Silices und plattige Gerölle. Das Spektrum der geborgenen Funde entspricht dem der Vorjahre, einschließlich mehrerer Mikrolithen sowie Herstellungsabfälle der Werkzeugproduktion.
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Grabungsmitarbeiterin bei der Arbeit in einer Fundschicht. |
Das 2009 geborgene Fundmaterial wird derzeit aufbereitet, gewaschen und bestimmt und zur weiteren Auswertung in die vorhandene Datenbank eingegeben.
Impressionen von der Grabung 2009
Fotos: Ralf Schaepe, Radio Hagen







