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Hagener Geschichtsheft Nr. 1



Rolf Liesegang: Kameraden oder Genossen? Jörg Schledorn: Hagen
ohne Helden? Hagen 1995. Erschienen im Lesezeichen Verlag


Geschichte ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur. Die Geschichte Hagens nicht nostalgisch zu verklären und als Selbstzweck zu betreiben, sondern ihre Bedeutung für die Gegenwart und zukünftige Entwicklung der Stadt und das Leben ihrer Einwohnerinnen und Einwohner herauszukristallisieren, ist das Ziel des Hagener Geschichtsvereins e.V.

Mit zwei interessanten, teilweise brisanten Themen legt der Hagener Geschichtsverein hier die erste Ausgabe seiner neuen Schriftenreihe >Hagener Geschichtshefte< vor:

Rolf Liesegang beschreibt in seinem Beitrag >Kameraden oder Genossen?<, welche Ängste der Aufstieg der Sozialdemokratie in der Zeit des Kaiserreiches bei der Obrigkeit und den Herrschenden auslöste. Und er verfolgt in diesem Zusammenhang, welche Maßnahmen den wachsenden Einfluss von Sozialdemokraten auf die anfangs kaisertreuen Kriegervereine eindämmen sollten.

Fast nahtlos knüpft hier der Artikel von Jörg Schledorn unter dem Titel >Hagen ohne Helden?< an. Auch in seinem Beitrag geht es um die Durchsetzung von Ideologien und ihre Entwicklung im Lauf der Zeit. Konkreter Gegenstand seiner Ausführungen sind die Hagener Gedenkbücher zur Erinnerung an die Toten der beiden Weltkriege. Schledorn weist nach, wie sehr das Gedenkbuch des Jahres 1936 von nationalsozialistischer Ideologie beherrscht war - und dass diesbezüglich auch das zweite Gedenkbuch von 1957 unerwartete Kontinuitäten enthält.

Heft 1 der >Hagener Geschichtshefte< bietet Stoff für kritische und kontroverse Diskussionen und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zum Geschichtsbewusstsein in Hagen.

Bei Interesse: Hagener.Geschichtsverein@web.de



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