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Hagen unterm Hagenkreuz




Jochen Becker/Hermann Zabel (Hg.):Hagen unterm Hakenkreuz.
2. verbesserte Auflage. Hagen: Rainer Padligur Verlag, 1996


NS-Oberbürgermeister Vetter wollte die idyllisch am Eingang des Sauerlandes gelegene noch junge Großstadt Hagen zum braunen Hauptquartier machen. In der Folgezeit breitet sich die Nazi-Ideologie in allen Lebensbereichen der Hagener Bürgerinnen und Bürger aus und führte schließlich in den Zweiten Weltkrieg .
Was übrig blieb, waren unübersehbare Trümmerwüsten und lange Listen mit Namen von Ermordeten und Deportierten, von Verfolgten und Schwerbeschädigten, von Bombengeschädigten und Heimatvertriebenen, von Enttäuschten und Verzweifelten.

Wie konnte es dazu kommen? Durch welche Vorgänge und Ereignisse wurde die Terrorherrschaft auf lokaler Ebene vorbereitet? Was veränderte sich im Alltag der Hagenerinnen und Hagener?
Auf diese Fragen will das Buch eine Antwort geben. 10 Autoren beleuchten den Problembereich „Hagen unterm Hakenkreuz“ aus verschiedenen Perspektiven.

Der Hagener Geschichtsverein hat sich 50 Jahre nach Beendigung der nationalsozialistischen Gewaltherr-schaft der Herausforderung gestellt, die eine Beschäftigung mit dem Thema „Drittes Reich“ für Autoren und Leser bedeutet.

„Wir alle, ob schuldig oder nicht, ob alt oder jung, müssen die Vergangenheit annehmen. Wir alle sind von ihren Folgen betroffen und für sie in Haftung genommen. Jüngere und Ältere müssen und können sich gegenseitig helfen, zu verstehen, warum es lebenswichtig ist, die Erinnerung wach zu halten...
Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart. Wer sich der Unmenschlichkeit nicht erinnern will, der wird wieder anfällig für neue Ansteckungsgefahren.“
(Bundespräsident Richard von Weizsäcker)


Bei Interesse: Hagener.Geschichtsverein@web.de


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