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Hagener Geschichtsheft Nr. 3



Hagener Geschichtsverein (Hg.): „Sie starben, damit wir leben". Der Kapp-Putsch 1920 und das Märzgefallenendenkmal in Hagen. Hagen 1997. Erschienen im Lesezeichen Verlag

Geschichte ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur. Die Geschichte Hagens nicht nostalgisch zu verklären, sondern ihre Bedeutung für Gegenwart und Zukunft der Stadt und das Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger herauszukristallisieren ist das Ziel des Hagener Geschichtsvereins.

In der dritten Ausgabe der >Hagener Geschichtshefte> wird am Beispiel der Abwehr des Kapp-Putsches die Bedeutung des Kampfes für die Demokratie thematisiert, wobei auch strukturelle Probleme der Weimarer Republik deutlich werden.

Der FernUni-Historiker Peter Brandt beleuchtet in seinem Beitrag den Zusammenhang der Ereignisse in Hagen und Umgebung mit reichsweiten Begebenheiten. Hierbei wird deutlich, dass die Niederlage der März-Revolution sich in ein europaweites Tief der Linkskräfte einordnet.
Uwe Schledorn schildert in seinem Beitrag über das Märzgefallenendenkmal auf dem Rembergfriedhof, dass hier nicht nur einige der Hagener Toten der Kämpfe vom März 1920 begraben wurden, sondern dass es auch 1921 in Gevelsberg zu gewalttätigen Auseinandersetzungen kam, bei denen Hagener ihr Leben lassen mussten. Vor allem aber setzt sich Schledorn mit der ideologischen Bedeutung des Denkmals auseinander.

Auch das dritte <Hagener Geschichtsheft> bietet damit wieder Stoff für kritische Diskussionen und lebendige Auseinandersetzungen.

Bei Interesse: Hagener.Geschichtsverein@web.de



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