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Erforschung der "Blätterhöhle"


Eine bedeutende Fundstelle der Steinzeit




2004-2005: Erste Ergebnisse und Befunde



Die ersten wissenschaftlichen Untersuchungen der menschlichen Skelettreste ergaben, dass es sich sowohl um Funde aus der frühen Mittelsteinzeit als auch aus der Jungsteinzeit handelt.

Insgesamt liegen die Überreste von mindestens acht Personen vor. Darunter befinden sich Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder. Die größtenteils ausgezeichnete Erhaltung der menschlichen Skelettreste erklärt sich durch die besonderen Erhaltungsbedingungen in der Höhle. Vor allem der kalkreiche Boden und das gleichbleibende Höhlenklima dürften die außergewöhnliche Konservierung der Knochen bewirkt haben. Einige Knochen wirken trotz ihres hohen Alters beinahe noch "frisch".
Die Altersdatierung der Funde ist noch nicht abgeschlossen, allerdings lässt sich jetzt bereits feststellen, dass mindestens drei Personen, ein Kind und zwei Erwachsene aus der frühen Mittelsteinzeit stammen. Die übrigen fünf Mindestindividuen stammen aus dem späten Abschnitt der Jungsteinzeit. Unter den bislang noch nicht datierten menschlichen Reste dürften sich jedoch noch weitere aus der Mittelsteinzeit verbergen.









Eingang und Raumsituation in der Blätterhöhle



Naturwissenschaftliche C 14-Untersuchungen an den Universitäten in Kiel, Hannover und Oxford lieferten zahlreiche Daten, die wertvolle Rückschlüsse auf die Datierung der menschlichen, pflanzlichen und tierischen Überreste geben.

Aufgrund der sehr guten Erhaltung der Knochen handelt es sich um recht genaue Datierungen. Die Ergebnisse weisen menschliche Siedlungsaktivitäten bzw. Bestattungen aus der frühen Mittelsteinzeit und dem Spätneolithikum nach.

Im Jahre 2005 bildete sich eine Arbeitsgruppe aus verschiedenen Fachrichtungen. Sie untersucht seitdem die Funde sowie die Situation in der "Blätterhöhle".
An der Erforschung der Funde der Blätterhöhle sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Köln, Bochum, Mainz, Kiel und Hamburg sowie University York und dem Deutschen Höhlenmuseum Iserlohn beteiligt.
Die Arbeiten und Sicherung der Fundstelle werden zudem durch das Amt für Geoinformation und Liegenschaftskataster der Stadt Hagen und vor allem durch die ehrenamtliche Mitarbeit von Horst Klötzer und den Arbeitskreis Kluterthöhle e.V., vor allem durch Lothar Kruse, Jürgen Hohmann und Stefan Voigt tatkräftig unterstützt.






Aufriss der Blätterhöhle (Arbeitskreis Kluterthöhle e.V., 2005)



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