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Versunkene Welten - Fossilientag mit Mineralien- und Fossilienbörse

Welche Schätze in Steinen stecken können, entdecken Groß und Klein...

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Von der Urzeit ins Mittelalter

Hagen 1939-1945


Letzter schwerer Luftangriff



In den Mittagstunden des 23. März 1945, ein Freitag, erfolgte der letzte schwere Luftangriff auf Hagen. 113 B-17 "Flying Fortress"-Bomber der 3. Air Division der 8. USAAF hatten den Verschiebebahnhof Hengstey.

Die Mission 229 der 8. USAAF richtete sich an diesem Tag gegen wichtige Verschiebebahnhöfe im Einzugsbereich des Ruhrgebiet. Die 3. Air Division setzte am 23. März 1945 insgesamt 519 Maschinen ein. Neben Hagen-Hengstey standen die Bahnanlagen von Schwerte-Geisecke, Holzwickede und Unna auf der Zielliste für diese Einheit.

Auch die beiden anderen Luftdivisionen der 8. USAAF flogen ebenfalls Bahnhöfe an: Die 2. Air Division mit 319 B-24 Rheine (79), Osnabruck (80) und Münster (142) sowie die 1. Air Division mit 438 B-17 Coesfeld (145), Recklinghausen (120) und Gladbeck (141).



Am Angriff auf Hengstey waren die 388., 452. und 96. Bombardment Group der 45. Combat Wing beteiligt. Mit den Luftangriffen sollte das Kampfgebiet im Raum Wesel-Rees vor dem Beginn des Rheinübergangs in der Nacht des 23./24. März 1945 blockiert werden. (ausführliche Informationen über den Angriff ->)

Über Hagen wurden die Maschinen von schwerer Flak beschossen. Eine B-17 stürzte ab, weitere Maschinen wurden stark beschädigt. Die Auswirkungen des Angriffs waren verheerend. Das mit Güterwaggons vollgeparkte Eisenbahngelände wurde buchstäblich pulverisiert.

Im benachbarten Herdecke traf der "Teppichwurf" von elf B-17 einer Bomberstaffel eine schwere Eisenbahnflak-Batterie mit vier 12,8 cm-Geschützen. Die gesamte Batterie explodierte auf den Bahnanlagen der Kleinstadt in einer gewaltigen Detonation. Insgesamt fanden bei diesem letzten größeren Luftangriff rund 80 Menschen den Tod.



Fortsetzung

© 1995 ff. Ralf Blank - Alle Rechte vorbehalten.