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Focus Stadt Hagener Photographien

Vom 16. September 2014 bis 11. Januar 2015 im Stadtmuseum Hagen
Eine...

Aktuelles

2.11.2014 11:00

Tauchfahrt in die Vergangenheit

Exkursion in den Steinbruch Hohenlimburg
2.11.2014 15:00

ffentliche Erlebnisfhrung

Von der Urzeit ins Mittelalter
5.11.2014 11:00

Die Pest

Vortrag fr Schulklassen
9.11.2014 11:00

Tauchfahrt in die Vergangenheit

Exkursion in den Steinbruch Hohenlimburg
16.11.2014 11:00

Ausblick in und ber das Sauerland

Geologische Exkursion in den Steinbruch Ambrock

Battle of the Ruhr


"Ruhrkessel"




Rheinbergang




Die zerstrte Kleinstadt Dlmen am Nordrand des Ruhrgebiets, 28.3.1945 (Imperial War Museum, London)

Am 7. Mrz 1945 fiel der 9. US-Army die Ludendorff-Brcke bei Remagen nahezu unbeschdigt in die Hnde. Der sofortige Rheinbergang sowie die Errichtung eines Brckenkopfes bei Remagen wurde zu einer wichtigen Ausgangsstellung fr die weiteren Operationen gegen das deutsche Hinterland.

Mit der Einnahme der Rheinbrcke bei Remagen rckte auch die Eroberung der "Waffenschmiede des Reiches", wie das Ruhrgebiet auf deutscher und auch auf alliierter Seite bezeichnet wurde, in greifbarer Nhe. Am 10. Mrz 1945 rumten die deutschen Truppen bei Wesel schlielich auch den letzten linksrheinischen Brckkopf, der sich noch in ihrer Hand befand.

Seit Mitte Mrz 1945 flogen die alliierten Luftstreitkrfte pausenlose Angriffe auf das Hinterland der vorgesehenen Landungszone. In den Luftlande- und Bodenoperationen "Plunder" und "Varsity" berschritten am 23. und 24. Mrz 1945 britische, kanadische und US-amerikanische Truppen im Raum Wesel-Dinslaken auf breiter Front den Rhein. Von Sden her drang die 9. US-Army aus dem Brckenkopf bei Remagen ber das Sieger- und Sauerland in Richtung Ruhrgebiet vor.



Ruhr Pocket




Deutscher Soldat zerschlgt sein Gewehr, Milspe bei Hagen, 14.4.1945 (National Archives, College Park)

Das Ruhrgebiet sollte nach den am 25. Mrz 1945 von General Eisenhower genehmigten Planungen zangenfrmig umschlossen und die deutschen Einheiten eingekesselt werden. Das alliierte Oberkommando rechnete mit heftigen Strassenkmpfen in den Ruinen der bombenzerstrten Stdte sowie in den Gebirgszgen des Sauerlands.

Am 1. April 1945 trafen Truppen der 1. und 9. US-Army bei Lippstadt zusammen und schlossen damit den "Ruhr Pocket". Etwa 300.000 deutsche Einheiten, von regulren Verbnde der Wehrmacht bis zu Einheiten des "Volkssturms", befanden sich in einem riesigen Kessel, der von den US-amerikanischen Truppen immer enger gezogen wurde. Den Oberbefehl hatte der Generalfeldmarschall Walter Model, der als fanatischer Anhnger des Nationalsozialismus auftrat.

Am 14. April 1945 spaltet ein US-amerikanischer Vorsto bei Hagen den "Ruhrkessel" in zwei Teile. Obwohl es rtlich zu schweren Kmpfen mit deutschen Einheiten kam, erwies sich die Eroberung des Ruhrgebiet fr die US-Truppen als ein "Aufwischen" der deutschen "Verteidiger".






bergabe der 1. Kompanie der Panzerjger-Abteilung 512 (Jagdtiger) in Iserlohn, 15.4.1945 (StadtA Iserlohn; National Archives, College Park)


Das "mopping up" der deutschen Truppen durch die US-Army stand ganz im Gegensatz zu den bis zuletzt von der regionalen NS-Fhrung verkndeten "Endsieg"-Parolen. Es kam zu keinen fr die Alliierten blutigen Endkampf. Vielmehr wurde der alliierte Vormarsch an Rhein und Ruhr von weien Fahnen begleitet.

Die Sinnlosigkeit eines weiteren militrischen Widerstands sahen zumindest einige verantwortliche Offiziere ein. Sie kapitulierten vor den US-amerikanischen Truppen, wie z.B. am 15. April 1945 der Generalleutnant Fritz Bayerlein im Raum Iserlohn-Menden.



Deutscher Hinterehalt auf dem Weg nach Hagen, 12.4.1945 (National Archives, College Park)

Der Oberbefehlshaber Model erschoss sich am 21. April 1945 in einem Wald bei Duisburg, nachdem er bis zuletzt jedes alliierte Kapitulationsangebot abgelehnt und an den Abwehrwillen seiner Soldaten appelliert hatte.



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