Pfad:  Home > VL Museen > Museumsgeschichte

Museumsgeschichte


Inhalt
Einführung
Kunst- und Wunderkammern
Rüstkammern
Münzkabinette
Raritätenkabinette
Musée sentimental
Sammlungsschicksale

Bearbeiter: Stephanie Marra / Ralf Blank

Einführung

Seitenanfang

.......... ........
Fürstliche Erinnerungskultur Online-Version eines Aufsatzes über die Erinnerungskultur an Fürstenhöfen der frühen Neuzeit (Autor: Klaus Graf)
Cabinets de curiosités  
(Französisch)
Lesens- und sehenswerte Dokumentation über Kuriositätenkabinette in Frankreich während des 16. und 17. Jahrhunderts. Ausführliche Bibliographien, Beispiele und Erläuterungen
"Die Erwerbungen Friedrich Wilhelms III. für die Berliner Museen und die königlichen Sammlungen" Vortragstext von Christoph M. Vogtherr mit einem Abstract in italienischer Sprache. Der Vortrag ist auch als Audiofile abrufbar
Kunst- und Wunderkammern

Seitenanfang

........
Literaturverzeichnis "Kunst- und Wunderkammer - Kuriositätenkabinett Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn bietet zu ihren Ausstellungen entsprechende thematische Literaturverzeichnisse an. Die vorliegende Bibliographie umfasst Literatur aus den Beständen des Museums (PDF-File)
Die Kunst- und Naturalienkammer im Barock Geschichte und Präsentation der gegen Ende des 17. Jahrhunderts von August Hermann Francke in seinem Waisenhaus eingerichtete Kunst- und Naturaliensammlung. Ein interessantes Beispiel für eine aufgrund von Privatinitiative entstandene "Wunderkammer'"
Die Kunst- und Naturalkammer des Christoph Weickmann Der wohlhabende Ulmer Kaufmann Christioph Weickmann begründete in der Mitte des 17. Jahrhunderts seine private Kunst- und Naturalienkammer, die die Basis für das heutige Ulmer Museum darstellt
Dommuseum Salzburg Kuriositäten und Schätze der ehemaligen fürstbischöflichen Kunst- und Wunderkammer
Kunstkammer Wien Die Kunstkammer gehört zum Kunsthistorischen Museum Wien und geht auf die Kunst- und Wunderkammern der Habsburger zurück. Neben allgemeinen Informationen zum Museum können einige Ausstellungsobjekte bereits im Vorfeld eingehend betrachtet werden
Sammlungen Schloss Ambras Das Schloss beherbergt die sehenswerte und weitgehend original überlieferte Kunst- und Wunderkammer sowie die "Heldenrüstkammer" des habsburgischen Erzherzogs Ferdinand II. (1529-1595). Leider werden diese Informationen den interessierten Internetnutzern vorenthalten. Eine eigenständige und umfangreichere Präsentation von Schloss und Sammlung wäre auch aus diesem Grunde dringend geboten
"EXOTICA, Portugals Entdeckungen im Spiegel fürstlicher Kunst- und Wunderkammern der Renaissance" Die legendären habsburgischen "Wunderkammern" der Frühen Neuzeit beinhalteteten zahlreiche Artefakte und Naturalien aus der "Neuen Welt". Eine Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien sowie auf Schloss Ambras in Innsbruck war von 1999-2000 zu sehen. Zu der Ausstellung kann auch eine Ausstellungsrezension abgerufen werden
"Für Aug' und Ohr - Musik in Kunst- und Wunderkammern" Die Kunstkammer Erzherzog Ferdinands II.auf Schloss Ambras beherbergte im 4. Kasten eine Kollektion von Musikinstrumenten, die vor allem aus kunsthistorischem Interesse gesammelt wurde. Daneben besass der Erzherzog in seiner Bibliothek kostbare musikalische Manuskripte sowie in seiner Musikkammer in der Innsbrucker Hofburg zahlreiche für den praktischen Gebrauch bestimmte Musikinstrumente. Die Website präsentiert neben Exponaten auch eine Übersicht über die gleichnamige Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien
"Alle Wunder dieser Welt. Kostbarste Kunstwerke aus der Sammlung Erzherzog Ferdinand II. (1529-1595)" Die Sammlung auf Schloss Ambras war bereits zu Lebzeiten ihres Begründers, Erzherzog Ferdinand II. (1529-95), Sohn Kaiser Ferdinands I., ein Anziehungspunkt für interessierte Fürsten und gebildete Reisende aus ganz Europa. Die Ausstellungspräsentation des Kunsthistorischen Museums Wien bietet neben interessanten Informationen auch eine Auswahl an Exponaten
Die Kunst am Hofe Rudolf II.  Kaiser Rudolf II. zog sich nach einigen politischen und persönlichen Krisen auf seine Residenz in Prag zurück. Ab den Jahren 1580 bzw. 1583 beauftragte er eine Anzahl von Künstlern, deren Biographien und Werke in Text und Bild kurz vorgestellt werden. Doch auch die Informationen zu der berühmten kaiserlichen Wunderkammer, deren Grundstock aus der Ambraser Sammlung seines Onkels Ferdinand II. bestand, ist auf der Website eines Privatanbieters leider etwas verkürzt dargestellt
Die Kunstkammer Zar Peter des Grossen
(Englisch / Russisch)
Die Webpräsentation "Interactive Kunstkammer: a Museum Web-Site for Users" des Museums in St. Petersburg/RU bietet neben einer informativen Einführung u.a. auch eine Panoramaschau sowie die "Encyclopedia of Peter's Kunstkammer"
Die Kunstkammer Peters des Grossen Ein schön gestaltetes und informatives Angebot zur Kunstkammer Zar Peters des Grossen, das als "Posterpräsentation" für eine Tagung konzipiert wurde. Interessant ist vor allem auch der Hinweis auf die "Zahnsammlung" des Zaren, die dieser sozusagen "eigenhändig" zusammengetragen hat
Die Schatzkammer auf Burg Forchtenstein Einige Objekte aus der Schatz- und Wunderkammer des Paul I. Fürst Esterházy (1635-1713) auf Burg Forchtenstein in Österreich können bereits im Internet bewundert werden
"Die Früchte der Sammlertätigkeit der Markgrafen von Baden" Informativer Textbeitrag von Thomas Weiss über die Kunst- und Wunderkammer im Badischen Landesmuseum Karlsruhe (PDF-File)
"Grünes Gewölbe" Dresden Eine der wohl berühmtesten und prächtigsten "Kunst- und Wunderkammern" liess Kurfürst und König August von Sachsen (genannt "der Starke") zwischen 1723 und 1729 in ein öffentlich zugängliches 'Schatzkammermuseum' umwandeln
"Theatrum naturae et artis - Wunderkammern des Wissens" Begleitangebot zur Ausstellung im Martin-Gropius-Bau Berlin, das einen Einblick in die natur- und kulturwissenschaftlichen Sammlungen der Humboldt-Universität Berlin vermittelt. Die mehr als 100 Einzelsammlungen, die bereits teilweise seit dem 16. Jahrhundert existieren, wurden erstmalig zusammengeführt. Durch die Webpräsentation können Ausstellungskonzeption sowie die Einzelsammlungen in ihrem Gesamtspektrum detailliert nachvollzogen werden
   
Rüstkammern

Seitenanfang

Ostfriesisches Landesmuseum "Emder Rüstkammer" Ein von der Fachhochschule Emden bereitgestelltes Museumsangebot, das auch eine Sonderseite zur Rüstkammer enthält
Hofjagd- und Rüstkammer Wien Die Hofjagd- und Rüstkammer entstand im 19. Jahrhundert aus der Zusammenlegung fast sämtlicher "Rüstkammern" im Besitz des habsburgischen Herrscherhauses. So entstand in der Wiener Neuen Burg die bestdokumentierteste Hofrüstkammer der abendländischen Welt
Rüstkammer Dresden Die Rüstkammer der sächsischen Kurfürsten und Könige im "Zwinger" zählen zu den grössten und umfangreichsten Sammlungen ihrer Art. Mit zahlreichen Exponaten vom 16. bis 18. Jahrhundert wird auch die Entwicklung der kurfürstlichen Residenz in Dresden nachvollziehbar
Münzkabinette

Seitenanfang

......
Wiener Münzkabinett Entstanden aus der Sammlungstätigkeit der habsburgischen Regenten wurde bereits 1547 ein erstes Inventar angelegt. Gegenwärtig umfasst das Münzkabinett über 700.000 numismatische Einzelstücke
Münzkabinett im Bodemuseum Das Münzkabinett im Bodemuseum geht auf die Kunstkammer der Kurfürsten von Brandenburg zurück. Bereits 1649 wurden rund 5.000 überwiegend antike Münzen verzeichnet. 1868 erhielt das Münzkabinett den Status eines eigenständigen Museums. Derzeit umfasst die Sammlung etwa 400.000 Münzen und Medaillen
Münzkabinett Staatliches Museum Schwerin Grundlage für dieses Münzkabinett waren die Sammlungen der mecklenburgischen Herzöge. Unter Herzog Christian II. von Mecklenburg-Schwerin (1683-1756) entstanden erste Verzeichnisse der Münzen. Im 19. Jahrhundert wurde die Sammlung auf Mecklenburgica konzentriert. Nach erheblichen Verlusten im 2. Weltkrieg bilden heute rund 32.000 Münzen und Medaillen den Grundstock dieses Kabinetts
Münzkabinett Dresden Die Geschichte des Münzkabinetts der sächsischen Kurfürsten und Könige begann bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Den von Kurfürst Georg (genannt "der Bärtige") angelegte Grundstock wurde bis heute auf rund 250.000 numismatische Einzelstücke vergrössert. Damit zählt dieses Kabinett nicht nur zu den ältesten seiner Art, sondern ist auch eine der umfangreichen Sammlungen
Raritätenkabinette

Seitenanfang

......
Wissenschaftsmuseum Erlangen Die Sammlungen der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen gehören zu den Wissenschaftsmuseen, von denen ein Teil jedoch aus Raritäten- und Naturalienkabinette des 17./18. Jahrhunderts hervorgegangen sind. Sehenswerte Exponate dieses Museums sind die ersten in Deutschland gefundenen Saurierknochen sowie die "Lügensteine'', die 1726 dem Würzburger Professor Johannes Bartholomäus Adam Beringer von Studenten untergeschoben wurden
Die Welt der Antike in der menschlichen Arbeit im Studiolo Francescos I. im Palazzo Vecchio. Zur Kunst des Spätmanierismus in Florenz Ein Online-Aufsatz des Schweizer Kunsthistorikers Dr. Fritz-Oskar Schuppisser
Kunst- und Raritätensammlungen in Kölner Gaststätten Auch schlichte Bürgerhäuser können Kunst- und Raritätensammlungen, ja sogar 'Wunderkammern' beherbergen. In Köln, der Stadt des weltberühmten "Kölsch", wurde anlässlich eines Projekts 1996 eine historische Bestandsaufnahme in örtlichen Gaststätten durchgeführt. Mit dem Ergebnis: in ihrer Sammelleidenschaft von Kuriositäten standendie Kölner Gastwirte den Adeligen nicht sehr viel nach

Human Remains On Display - Curatorial and Cultural Concerns

Abschlußbericht von Dr. Karin Wiltschke-Schrotta über ein Forschungsprojekt am National Museum of Natural History in Smithsonian, Washington

   
Musée sentimental

Seitenanfang

......
Das Labyrint der bildenden Künster - Wunderkammer im Internet Aufforderung an die BesucherInnen der Website zur Präsentation von im Internet entdeckten "Wunderdingen". Die Seite hat (leider) zur Zeit noch wenig Zuspruch gefunden
"Ein Stück Arbeit" Ausstellung im Museum der Arbeit in Hamburg (14.3.-29.7.1997) die den Aspekt eines Musée sentimental aufgegriffen hat. Die Ausstellung zeigte Requisiten des Alltäglichen, persönliche Erinnerungsstücke und damit individuell erlebte und erlebbare Geschichte
Sammlungsschicksale

Seitenanfang

......
"...daß die Räuberei das alleradeligste Exercitium ist..."  - Kunstschätze als Beute im Dreißigjährigen Krieg Volltextversion des Aufsatzes von Susanne Tauss aus dem Katalog "1648 - Krieg und Frieden in Europa"
Lost Art Internet Database
(Deutsch / Englisch / Russisch)
Die "Lost Art Internet Database" ist ein gemeinsames Projekt des Bundes und der Länder der Bundesrepublik Deutschland zur Erfassung von Kulturgütern, die infolge des Zweiten Weltkrieges bzw. des Nationalsozialismus verbracht, verlagert oder – insbesondere jüdischen Mitbürgern – verfolgungsbedingt entzogen wurden
Verbrannt, verschollen - für immer ?  
(Englisch / Deutsch)
Verluste deutscher Museen und Bibliotheken infolge des Zweiten Weltkriegs. Ein Projekt der Koordinierungsstelle der Länder für die Rückführung von Kulturgütern und des Kultusministerium Sachsen-Anhalt
Die Plünderungen des "Einsatzstabes Rosenberg" in den besetzten Gebieten während des 2. Weltkriegs  
(Englisch)
Die Site des Nizkor Projects dokumentiert die Praxis der fast vollständigen Ausplünderung von Museen, Bibliotheken, Privatsammlungen und Kunstgut in Ost- und Westeuropa durch den eigens dafür gebildeten "Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg"
Kunstwerke mit zweifelhafter Vergangenheit 
(Englisch)
Berichte über Kunstwerke, die im "Dritten Reich" und im Zweiten Weltkrieg von Juden geraubt wurden und nun in Museen und im Kunsthandel "auftauchen"
Eine Glasflasche im Stadtmuseum ? Geschichte einer historischen Glasflasche aus dem Jahre 1801, die mit anderen Gegenständen einer Privatsammlung 1939 einer Hagener Jüdin entwendet und ins dortige Stadtmuseum verbracht wurde. Das Exponat dokumentiert mit einigen anderen Gegenständen im Besitz der Hagener Museen einen Aspekt in der deutschen Museumsgeschichte.




© Das Logo und alle Inhalte der Virtual Library Museen unterliegen dem Copyright und Urheberrecht. Bitte beachten Sie die entsprechenden rechtlichen Vorschriften. Das Historische Centrum Hagen und die Redakteure der Virtual Library Museen sind nicht für die Inhalte fremder Seiten verantwortlich, die über einen Link erreicht werden. © Legal protection of our WWW-VL logo and databases: The title "WWW Virtual Library" and the book-and-globe logo pictured above are copyright © by Tim Berners-Lee and the WWW Virtual Library. All rights reserved. The WWW Virtual Library also asserts its rights to database rights in addition to its rights under copyright, trademark, and other legislations.


Bitte beachten Sie das Copyright und Urheberrecht der Artikel, Abbildungen und sonstigen Inhalte. Jegliche kommerzielle und sonstige Nutzung von Artikeln und Inhalten, auch in Teilen, ist untersagt.