Hagen 1939-1945
Inhalt
| Rüstungsindustrie |
| Erste Bomben |
| "Heimatfront" 1943 |
| Verschärfter Bombenkrieg |
| Ruhrabriegelungs-Programm |
| Flächenangriff am 15. März 1945 |
| Letzter schwerer Luftangriff |
| "Ruhrkessel" |
Einleitung
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Das Rathaus in Hagen mit Hakenkreuz, 1934 (Postkarte, StadtA Hagen) |
Bereits damals war die Stadt Hagen das Verwaltungszentrum des märkischen Sauerlands und Standort bedeutender Unternehmen. Als Eisenbahnknotenpunkt gehörte Hagen zu den wichtigsten Verkehrszentren im Westen des Deutschen Reichs.
Der Nationalsozialismus formierte sich bereits zu Beginn der 1920er Jahre in Hagen. 1919 wurde ein "Deutsch-Völkischer Schutz- und Trutzbund" und 1922 eine erste Ortsgruppe der NSDAP gegründet. Unter der Arbeitnehmerschaft besaßen SPD und KPD einen großen Anteil. Während des „Kapp-Putsches“ im März 1920 befand sich in Hagen die Gebietsleitung der "Roten-Ruhr-Armee".
Gegen Ende der Weimarer Republik erhielten rechtsradikale und national-völkische Parteien in der Stadt großen Zulauf. Im Juni 1926 wohnte Adolf Hitler anläßlich seines Besuchs im Ruhrgebiet eine Woche auf Haus Busch. Der Adelssitz im Lennetal bei Boele war zu dieser Zeit an den späteren SA-Stabschef Franz Pfeffer von Salomon verpachtet.
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Blick auf die zerstörte Innenstadt, Winter 1945/46 (StadtA Hagen) |
Innerhalb der Stadtverwaltung Hagen besetzte die NSDAP seit 1933 wichtige Funktionen vor allem mit "Parteigenossen". In Hagen kam es zu besonders vielen Korruptionsaffairen und Personalskandalen, so daß die dortige Kommunalverwaltung selbst im Reichsinnenministerium nicht im besten Ruf stand.
Das 1995 im Zusammenhang mit einem Buchprojekt entstandene Online-Angebot gibt einen Überblick über die Kriegsjahre 1939-1945 in Hagen. Der Fokus liegt auf den alliierten Luftangriffen gegen die Stadt. Die letzte größere Überarbeitung erfolgte im April 2006.
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