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Wasserschloss Werdringen, Teil 1


Mythen und Legenden





Der Kaisberg beherrscht die Landschaft des mittleren Ruhrtals. Hier soll der mythischen Überlieferung nach nicht nur der römische Feldherr Varus im Jahr 9 n. Chr. gelagert haben. Auch Karl der Große, der 775 die benachbarte sächsischen Sigiburg (Hohensyburg) belagerte, soll sein Lager am Kaisberg genommen haben. Für diese Legenden gibt es jedoch weder schriftliche noch archäologische Beweise.



Fundgebiet


Die Landschaft an der mittleren Ruhr wurde während der Eiszeit durch die Flußterrassen geformt. Geologisch wird Werdringen von den Gesteinen des flözleeren und flözführenden Oberkarbons geprägt.

In unmittelbarer Nähe zu Werdringen liegt die weltbekannte Fossilfundstelle in dem Nationalen Geotop Hagen-Vorhalle. Am Kaisberg treten sich die ältesten Kohlenflöze des Ruhrgebiets an die Erdoberfläche. Sie wurde bereits im Spätmittelalter abgebaut.

In der direkten Umgebung des Wasserschlosses wurden zahlreiche archäologische Funde entdeckt. Sie reichen von der Altsteinzeit und das Neolithikum über die vorrömischen Metallzeiten und die Römische Kaiserzeit bis zum Mittelalter entdeckt.

Zu den bedeutendsten Funden zählen drei Langschwerter aus der jüngeren Bronzezeit. Sie traten 1876 beim Eisenbahnbau am Nordhang des Kaisbergs zu Tage. Nicht weit von diesem Fundort fand sich 1952 eine Goldmünze des spätantiken Kaisers Theodosius I. (379-394).

Fortsetzung







Fossil (Urnetzflügler), bronzezeitliche Schwertklingen, römische Goldmünze



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