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Wasserschloss Werdringen



Werdringen, Auch Wederingen, Wedringen geheissen, ist ein schöner Rittersitz, zwar im Gericht Hagen, aber im Kirchspiel Volmarstein gelegen, und ein Volmesteinisch Lehn.



Johann Dietrich von Steinen: Westphaelische Geschichte, XXII. Stück; Historie vom Schloß Volmarstein, Lemgo 1756, S. 1590




Haus Werdringen, Lithographie nach einer Vorlage von Wilhelm Riefstahl, 1857 (Historisches Centrum Hagen)

Das Wasserschloss Werdringen liegt im Ruhrtal in einer historisch gewachsenen Landschaft am Fuße des von Sagen und Mythen dicht umwobenen Kaisbergs. Die romantisch gelegene Schlossanlage ist von einem einzigartigen Naturschutzgebiet umgeben, das sich entlang der Seenplatte im Norden von Hagen erstreckt.

Der Adelssitz Werdringen wurde bereits im 13. Jahrhundert erwähnt. Zu dieser Zeit war das heutige Wasserschloss ein befestigtes Burghaus bzw. eine Turmburg. Werdringen gehörte zur Lehnskammer der Herren von Volmestein. Im Verlauf des 15. Jahrhunderts erfolgte der Ausbau in eine Wasserburg. Eine weitere Bauphase erlebte die Anlage zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals erfolgte der Anbau von Gebäudeteilen im neogotischen Baustil.




Nach einer wechselvollen Geschichte gelangte die Anlage 1977 in den Besitz der Stadt Hagen. Seit 2004 ist Werdringen der Sitz des Museums für Ur- und Frühgeschichte. Hier werden nicht nur die Überreste der "ältesten Westfalen" präsentiert, sondern auch Relikte aus 450 Millionen Jahre Geschichte im südlichen Westfalen.

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