Wasserschloss Werdringen
Werdringen, Auch Wederingen, Wedringen geheissen, ist ein schöner Rittersitz, zwar im Gericht Hagen, aber im Kirchspiel Volmarstein gelegen, und ein Volmesteinisch Lehn.
Johann Dietrich von Steinen: Westphaelische Geschichte, XXII. Stück; Historie vom Schloß Volmarstein, Lemgo 1756, S. 1590
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Haus Werdringen, Lithographie nach einer Vorlage von Wilhelm Riefstahl, 1857 (Historisches Centrum Hagen) |
Der Adelssitz Werdringen wurde bereits im 13. Jahrhundert erwähnt. Zu dieser Zeit war das heutige Wasserschloss ein befestigtes Burghaus bzw. eine Turmburg. Werdringen gehörte zur Lehnskammer der Herren von Volmestein. Im Verlauf des 15. Jahrhunderts erfolgte der Ausbau in eine Wasserburg. Eine weitere Bauphase erlebte die Anlage zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Damals erfolgte der Anbau von Gebäudeteilen im neogotischen Baustil.
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