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Stadtarchiv
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Ankündigungen

Bestände



Vom Mittelalter bis zur Gegenwart





Urkunde des Dorfes Hagen, 27. Juli 1697

Das Stadtarchiv Hagen verwahrt einen breit gefächerten Bestand. Es verfügt über mehrere Depositate, Sammlungen und umfangreiche Einzelbestände. Darunter befinden sich die Hausarchive der Adelssitze Dahl und Busch sowie verschiedener in der Region ansässiger Familien, wie Harkort, Vorster und Post.

In der Plan- und Kartensammlung werden unter anderem seltene historische Kartenwerke sowie eine umfassende Kollektion von geologischen Karten aus 19. Jahrhundert verwahrt. Die rund 20.000 Bände zählende Präsenzbibliothek enthält eine große Anzahl von überregional bedeutenden Rara-Beständen.




Hagen - Blick auf den Markt und die Johanniskirche, dat. 1866-1873

Das Westfälische Literatur- und Musikarchiv dokumentiert Archivalien zur Literatur- und Musikgeschichte in Westfalen. Die umfangreiche Zeitungssammlung verwahrt wichtige Quellen zur Entwicklung der Presse in der Region seit dem 18. Jahrhundert.

Darunter befinden sich das "Magazin für Westphalen" (1797-1799), der "Westphälische Anzeiger" (1798-1806) und der "Hermann" (1814-1819) sowie zahlreiche weitere lokale und regionale Zeitschriften und Zeitungen seit Anfang des 19. Jahrhunderts.

Die Fotosammlung umfasst über 1,5 Millionen Bildpositive, Negative, Glasplatten und Filme; sie zählt zu den wichtigsten Bildarchiven in Nordrhein-Westfalen. In diesem Bestand sind auch frühe fotografische Aufnahmen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1870er Jahre überliefert.


Erschließung und Dokumentation





Derzeit werden die Archivbestände wissenschaftlich erschlossen, neu geordnet und über EDV systematisch verzeichnet. Parallel dazu erfolgt die Digitalisierung von einzelnen Beständen. Die Zeitungssammlung liegt bereits weitgehend als Mikrofilm-Edition vor. Sie kann auf einem speziellen Lesegerät im Benutzersaal eingesehen werden.

Bei der Verzeichnung wird besonderer Wert auf die inhaltliche Dokumentation der Archivalien gelegt. Dies ermöglicht eine genaue Recherche und Bewertung der Beständstektonik und der Inhalte.

Ein kleiner Teil der Bestände - ca. 15.000 Akten - ist bereits über das Internet abrufbar. Die Online-Datenbank wird ständig erweitert, so dass in absehbarer Zeit zumindest die wichtigsten Bestände über das Internet recherchierbar sein werden.