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Museumsgeschichte, Teil 4


Neubeginn im alten Landgericht




Erst 1984 fanden die magazinierten, bis dahin noch vorhandenen Überreste der Sammlung des früheren "Sauerländischen Friedrich Harkort-Museums" im Landgericht von 1865 in der Hagener Innenstadt ein neues Domizil.

1984 wurden das "Museum Hohenlimburg", das neue Stadtmuseum und das Stadtarchiv Hagen zu einem eigenen Fachamt zusammengelegt. Drei Jahre später erfolgte die Eröffnung einer Dauerausstellung zur Stadtgeschichte. Erstmalig wurde in Hagen in einem Museum auch der Nationalsozialismus kritisch reflektiert.

Die Ausstellung zur Stadtgeschichte befand sich im früheren Landgericht in einer räumlich beengten und für eine weitere Entwicklung wenig günstigen Situation. Darüber hinaus wurden zentrale Themen der Stadtgeschichte bis 1989 nicht thematisiert bzw. ausgeklammert.


Das Stadtmuseum im Historischen Centrum Hagen





Museumsbesucher, 2006

Mit der Gründung des Historische Centrums Hagen in Eilpe hat das Stadtmuseum Hagen 1998 einen gleichermaßen repräsentativen wie auch räumlich angemessenen Standort erhalten. Nach einer mehrjährigen Vorbereitungszeit wurde dort im Oktober 2005 die Dauerausstellung des Stadtmuseums Hagen eröffnet.

Im Vordergrund der ständigen Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte steht die didaktische Vermittlung unter dem Aspekt des historischen Lernortes. Dazu werden moderne technische Hilfsmittel, multimediale Informationsträger und eine ausgefeilte Ausstellungsarchitektur verwendet.

Das neue Stadtmuseum im Historischen Centrum Hagen präsentiert sich als ein lebendiger und moderner Ort. Auch die "dunklen Seiten" der Stadt- und Regionalgeschichte werden angesprochen. Andere Entwicklungen erhalten eine kritische inhaltliche Würdigung. Die Beschäftigung mit den Inhalten der Ausstellung soll die kritische Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Ereignissen fördern.


Literatur




Hobein, Beate/Osses, Dietmar: Hagener Museumsgeschichte, in: Hobein, Beate (Hg.): Zur steten Erinnerung. Hagener Kostbarkeiten, Hagen 1994, S. 23-38.



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