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Stadtmuseum
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Ankndigungen

Museumsgeschichte, Teil 3


"Gaukulturhauptstadt" in Westfalen-Sd





Bombeneinschlag, Kunstmuseum, 16.5.1940

Im Juni 1942 bestimmt der Gauleiter Paul Giesler die Stadt Hagen zur "Kulturhauptstadt" im Gau Westfalen-Sd. Das "Sauerlandische Friedrich Harkort-Museum" in Hagen trat bis zu seiner Schliessung im Frhjahr 1943 als zentrales Geschichtsmuseum fr den Gau Westfalen-Sd in Erscheinung.

Die jeweils im Frhjahr von 1939 bis 1944 in Hagen stattfindende Gau-Kunstausstellung sollte die berregionale Position der Hagener Museen festigen.

Allerdings fhrte die Museumspolitik der Stadt Hagen und des Gaues Westfalen-Sd zu erheblichen Spannungen mit der Provinzialverwaltung in Mnster. Sie waren im Januar 1942 ein Grund fr die Einberufung des kurz zuvor noch "unabkmmlich" gestellten Museumsdirektors zum Wehrdienst.


Nachkriegszeit





Zerstrtes Museum im "Potthof", 1946

Nach dem Krieg fhrten die stadtgeschichtlichen Sammlungen der Stadt Hagen ein Schattendasein. Anlsslich des 200jhrigen Stadtjubilums am 3. September 1946 wurde im Karl Ernst Osthaus-Museum eine kleine Ausstellung zur Hagener Stadtgeschichte erffnet.

Bis in die 1990er Jahre wurde die Entwicklung der stdtischen Museen im "Dritten Reich" durch die "Heimatforschung" positiv verklrt. So geriet zum Beispiel die "dunkle Seite" der Sammlungspraxis in den Hagener Museen im "Dritten Reich" erst ab 1995 in den Fokus. Auch wurde die Museumspolitik in Hagen zum ersten Mal kritisch untersucht.

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