VL Museen

Ausstellungsbesprechung

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Der Ball ist rund
Die Fussballausstellung

Gasometer Oberhausen im CentrO
2. Mai - 15. Oktober 2000

http://www.derballistrund.de

Rezensiert von
Andreas von Seggern, Münster


Diese Ausstellung wird ein Publikumserfolg. Zumindest die Rahmenbedingungen scheinen dafür zu sprechen: Ein Thema, das die Massen seit Generationen begeistert, der grösste Einzelsportverband der Welt, der sein hundertjähriges Jubiläum feiert sowie ein Ausstellungsort, der in den vergangenen Jahren immer wieder durch gelungene Präsentationen in einem faszinierenden Ambiente Besuchermassen anlockte. Die Rede ist von der Ausstellung "Der Ball ist rund", mit der der Deutsche Fussball Bund (DFB) im Gasometer Oberhausen ein Jahrhundert seiner Geschichte historisch-kritisch würdigen lässt.

In der - wie Kurator Dr. Volker Müller betont - „ersten seriösen kulturhistorischen Ausstellung zum Thema Fussball", präsentieren die Ausstellungsmacher der bewährten und routinierten Feuer und Flamme GmbH aus Essen, weiträumig umgeben von mehr oder weniger bedeutenden Fussballarenen wie Westfalenstadion, Ruhrstadion, Wedaustadion oder Parkstadion, rund 2.500 Exponate aus der Welt des international beliebtesten Sports. Tatsächlich hat man lange auf eine anspruchsvolle museale Auseinandersetzung mit des ‚Deutschen liebstem Kind’ warten müssen. In den vergangenen Jahren wurde bisweilen des Geburtstages mehr oder weniger ruhmreicher Fussballklubs gedacht, doch handelte es sich dabei in der Regel um die Darstellung reiner Vereinshistorie ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Auch das geplante Fussballmuseum in der neuen "Arena Auf Schalke" ist vor diesem Hintergrund zu sehen. Man durfte also gespannt sein, ob es der Oberhausener Ausstellung gelingen kann, die hohe Erwartungs- und Anspruchshaltung einzulösen.

Die Eingangssituation lässt die Aura des Raumes wirken. Ein riesiges Rondell, in dessen Zentrum ein echtes Stück kreisrunder Rasen ausgelegt wurde, auf dessen Mittelpunkt ein Ball zu sehen ist. Diese Gestaltung macht Sinn, zumal im Beirat zur Ausstellung mit Dettmar Cramer ein Mann vertreten war, dem wir die kapitale Erkenntnis „Der springende Punkt ist der Ball" verdanken. Der runde Rasen soll an einen Anstosskreis erinnern und ist Teil der Idee, die Grösse eines Fussballfeldes in und um den Gasometer erfahrbar zu machen; das Abstraktionsvermögen des Besuchers wird mithin gleich zu Beginn auf eine harte Probe gestellt. Dem Rezensenten erschloss sich die Gestaltungsidee leider erst nach Lektüre der im übrigen vorbildlichen Begleitpublikation. Rund um das Zentrum sind zahlreiche von der Decke hängende Vitrinen zu sehen. In diesem musée sentimentale des Fussballs wird der Besucher mit Utensilien konfrontiert, ohne die der Fussball nicht denkbar wäre, die aber auch Randbereiche des Fussballs streifen. Zu sehen sind unter anderem gelbe und rote Karte, Flutlichtlampe, Eckfahne, Verletztenbahre oder auch Fan-Trompete. Schön präsentiert, gut ausgeleuchtet, dem echten Fan mitunter vielleicht etwas zu puristisch, erhält man eine Ahnung von den gestalterischen Möglichkeiten des Gasometers, zumal auch die Idee, den Bereich nach aussen durch eine Stoffwand abzugrenzen, auf der sämtliche Ergebnisse (immerhin knapp 35.000!) vom letzten Spieltag des abgelaufenen Jahrhunderts in Deutschland aufgeführt sind, durch Originalität besticht, da sie das Massenphänomen Fussball eindrucksvoll vermittelt. Der erste Eindruck wird zwar ein wenig getrübt durch die etwas lieblose Darstellung der Ursprünge des Fussballs, die sich mit einigen unzusammenhängend präsentierten Objekten hinter der Ergebniswand befindet, doch wandelt der Betrachter nunmehr in froher Erwartungshaltung auf die nächste Ebene, wo ihn nach der Assoziation nunmehr der Ernst des Fussballalltags erwartet.

Das Entree bildet hier die Elf des Jahrhunderts, deren Spieler auf 11 Fahnen in Aktion präsentiert werden, ohne dass für den Durchschnittsbesucher im einzelnen ersichtlich ist, um wen es sich handelt: Beckenbauer, vielleicht noch Pele sind im Bildungskanon mittlerweile fest verankert, Eusebio, di Stefano oder gar Garrinccha jedoch können vom munter rätselnden Publikum erst nach einem Blick in den Katalog entlarvt werden.

Die Ausstellung folgt von nun an einem chronologischen Konzept, immer wieder durchbrochen von abgegrenzten Themenbereichen. Objekte werden vorwiegend in filigranen Metallvitrinen präsentiert, die sich stark an die Innenarchitektur des Gasometers anlehnen, bestehend aus zahlreichen Eisenträgern, die das Gerüst des Gebäudes bilden und für jeden Gestalter eine Herausforderung darstellen. Indem die Macher auf eine bewusste Gestaltung von Räumen verzichten, vergeben sie auf dieser zentralen Ausstellungsebene leider die grosse Chance, die Möglichkeiten des Gasometers so zu nutzen, wie es bei vorangegangenen kulturhistorischen Präsentationen in Oberhausen so bemerkenswert gelungen ist.

Die chronologische Aufarbeitung beginnt mit der Entstehung des modernen Fussballs, dessen Wurzeln in England liegen. Hier konnte man vor allem auf den grossen Fundus des englischen Football Museum zurückgreifen. Eine solche Institution fehlt (noch) in Deutschland, und dennoch ist eine beachtliche Fülle von Objekten, in erster Linie Publikationen und Fotografien, zusammengetragen worden, um den deutschen Fussballs bis 1918 zu dokumentieren. Durchbrochen wird diese Abfolge von den Themenbereichen „Fussball und Kunst in den 20er Jahren" und „Bauten der Leidenschaft. Volksparks und Kampfbahnen", die jedoch der in den Überschriften geweckten Erwartung nicht gerecht werden. Massenhaft recherchierte und schlicht präsentierte Postkarten von Stadien aus aller Welt vermögen nichts über die Faszination und prickelnde Atmosphäre dieser Arenen zu vermitteln.

Vielversprechend ist dagegen der Einstieg in den nächsten Ausstellungsbereich, in dem die Biographie der deutschen Spieler- und Trainerlegende Sepp Herberger die Entwicklung des Fussballs in Deutschland zwischen 1918 und 1963 umklammert. Die grossartige Sammlung der Herberger-Stiftung konnte hier ausgewertet werden; gelegentlich jedoch wird der Betrachter von der schieren Masse der Exponate erdrückt. Weniger wäre an dieser Stelle - und dies gilt für die gesamte Ausstellung - deutlich mehr gewesen.

Unter dem Titel „König Fussball regiert" setzt sich die folgende Abteilung mit der wachsenden Bedeutung des Fussballs in den zwanziger Jahren auseinander, die vor allem legendären Vereinen wie dem 1. FC Nürnberg, dem Hamburger Sport-Verein oder seit Ende der zwanziger Jahre Schalke 04 zu verdanken ist. Ausdrücklich lobenswert an dieser Stelle die Ausgewogenheit der Darstellung, die sich angemessen mit der Bedeutung des Arbeiter Turn- und Sportbundes befasst, der dem DFB lange Zeit Konkurrenz machte und eine eigene Meisterrunde austrug.

Die Erwartungen an das Thema „Fussball im Nationalsozialismus" sind besonders hoch, da die Defizite in der Aufarbeitung dieses Kapitels bis heute eklatant sind. Umso grösser die Enttäuschung über die etwas fahrige Präsentation. Die Beziehung zwischen Fussball und Regime wird dokumentiert, aber nicht inszeniert. Alle angeschnittenen Themen stehen ohne erkennbare Gewichtung nebeneinander, manches wirkt dadurch unterbelichtet, so etwa der Fall Matthias Sindelaar, seines Zeichens legendärer österreichischer Nationalspieler und Vater des ‚Scheiberl-Spiels’, der sich nach 1938 standhaft weigerte, in der „Grossdeutschen" Nationalmannschaft zu spielen und 1939 unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Die Biographie von Julius Hirsch, des Karlsruher Nationalspielers zwischen 1910 und 1914, steht schliesslich, etwas abseits gelegen, aber gründlich dokumentiert, für die Ausgrenzung und Vernichtung der deutschen und europäischen Juden; hier zeigt sich sehr deutlich die Verantwortung der Verbände und Vereine, die zum grossen Teil keine Anstrengungen unternahmen, um ihren jüdischen Mitgliedern Schutz zu gewähren. Julius Hirsch wurde am 1. März 1943 in Auschwitz ermordet.

Auch die Abteilung „Neuanfänge und Wiederaufbau" zeigt viel Flachware und Objekte, an denen man sich unterdessen sattgesehen hat, in erster Linie Schuhe und Trikots. Etwas mehr Phantasie bei der Auswahl der Exponate wäre zu wünschen gewesen, um dem historischen Kontext besser gerecht werden zu können. Andere Objektgruppen, so eine beeindruckende Auswahl an Gesellschaftsspielen zum Thema, werden mitunter wenig anschaulich zusammengewürfelt in grosser Vitrine gezeigt.

Unter der kryptischen Überschrift „Sieg. Triumph! Wunder? 1954" wird dann endlich versucht, einen eigenen Raum zu inszenieren. Er widmet sich dem „Wunder von Bern", dem Gewinn der Fussball-Weltmeisterschaft durch die Herberger-Elf im Jahre 1954. Im Zentrum eines Kranzes von 10 Vitrinen, steht ein Schaukasten mit dem Endspiel-Ball, zweifellos eines der herausragenden Objekte der Ausstellung. Interessant und aus heutiger Sicht oft unfreiwillig komisch ist die Auswahl an Geschenken, mit denen die Helden um Fritz Walter und Helmut Rahn überhäuft wurden. Lampenschirm und Vespa geben Einblick in die Konsumgeschichte der fünfziger Jahre. Noch nie gesehen und hochspannend auch die Stimmungsberichte der Stasi aus dem Jahr 1954, die misstrauisch ein Überschwappen der Euphorie auf die DDR zu verhindern trachtete.

Nach einem sowohl Ausstellungsort als auch Thema zustehenden Ausflug in den Fussball des Ruhrpotts folgen die Weltmeisterschaften 1958 und 1962, die ganz im Zeichen brasilianischen Ballzaubers und damit verdient unter dem Titel „Didi, Vavá, Pelé" stehen. Hier sind die brasilianischen Stars auf Stoffbahnen abgebildet. Dahinter versteckt, von vielen Besuchern nicht gefunden, stehen Vitrinen, deren Devotionalien das Thema vertiefen. Die Weltmeisterschaft 1962 läutet auch das Ende der Ära Herberger ein und so endet in der Ausstellung an dieser Stelle das „Universum Herberger". Am Schluss dieses Abschnitts sehen wir den Opel Rekord des ‚Bundes-Sepp’ und erfahren verblüfft, dass sich Herberger im Gegensatz zu den Kickern der frühen siebziger Jahre einen „zuverlässigen und soliden Mittelklassewagen" zulegte, während die neue Spielergeneration zunehmend auf ausgefallene Sportwagen zurückgriff - trivial, oder sollen wir uns den knapp Siebzigjährigen Herberger im Ferrari Günther Netzers vorstellen?

Die Gründung der Bundesliga 1963 bildet nach der Biographie Herbergers den zweiten Schwerpunkt des Ausstellungsrundganges. In immer rascherer und bunterer Folge wechseln sich nun verschiedenste Themenbereiche ab, die durch ein kaum überschaubares Konvolut an Bundesliga- und Weltmeisterschaftsdevotionalien nur mühsam zusammengehalten werden. Viele interessante Objekte gehen in diesem Bilderrausch, der durch Fernsehzusammenschnitte potenziert wird, leider unter, so die Torjägerkanone für den besten Torschützen einer Saison.

Ein gestalterisches Desaster schliesslich bietet sich dem Betrachter beim Thema „Fussballrasen", in dem die führenden Sportrasenhersteller ungeniert ihr Produkt anpreisen - eine wenig überzeugende Auslegung der Sponsoringidee.

Die Geschichte des Frauenfussballes wird durch eine weitere Ansammlung von Pokalen und Dokumenten aus der Erfolgsgeschichte führender Frauen-Fussballvereine und der Nationalmannschaft wiedergespiegelt; wenig erfährt man über die Vorurteile, denen Frauen bei der Eroberung dieser ‚Männerbastion’ begegneten. Schon gar nicht wird das reichhaltige Repertoire an Karikaturen und Witzen in diesem Bereich ausgeschöpft. Ein Manko, das für die gesamte Ausstellung gilt - Fussball scheint eine ernste Sache zu sein.

Die Weltmeisterschaft 1966 nimmt einen breiten Raum ein - zurecht, wenn man bedenkt, dass das legendäre ‚Wembley-Tor’ des Engländers Hurst aus dem WM-Finale gegen Deutschland bis heute zu Diskussionen an den Fussball-Stammtischen der Nation anregt. Betrachtet man die recherchierten Objekte, könnte dieser Raum zum Höhepunkt der Ausstellung geraten, doch leider schwebt die (Original!)-Torlatte aus dem Wembley-Stadion, dem gewöhnlichen Blickwinkel des Besuchers entzogen, weitgehend unerkannt über diesem Bereich. Die Weltmeisterschaften zwischen 1970 und 1998 werden dagegen vorwiegend enzyklopädisch-nüchtern abgehandelt, obwohl doch auch sie die Vorlage für Mythen und Heldensagen boten, die in den Erfahrungsschatz von Millionen Fussballanhängern eingeflossen sind. An dieser Stelle reicht allein der Hinweis auf die Begegnung zwischen Deutschland und Italien bei der WM 1970 in Mexiko, die bis heute fast unbestritten als die beste Paarung des Jahrhunderts gilt - in der Ausstellung kein Wort.

Dem ostdeutschen Fussball wird durchaus Platz eingeräumt, doch auch hier gilt: Viele Objekte, wenig Geschichten. Gerade der sportpolitisch brisante Sieg der DDR-Nationalmannschaft über die Bundesrepublik durch den Treffer von Jürgen Sparwasser bei der WM 1974 hätte stärkere Betrachtung verdient.

Ein Zeichen mangelnder Inspiration ist ebenso die Abteilung „Die dritte Halbzeit", die Farbfotografien von gewaltbereiten Hooligans zeigt, aber nichts über Hintergründe des Hooliganismus und die Versuche der Prävention zum Beispiel durch Fan-Projekte verrät.

Das Thema Werbung wird durch den eindimensionalen Blick auf die Welt der Fanshops und ihrer Merchandising-Produkte verschenkt; man hätte doch auch gerne etwas über die Bedeutung des Fussballs für die Produktwerbung erfahren. Wer erinnert sich nicht an Fritz Walters Werbung für den „kickä" oder an Franz Beckenbauers Aufforderung, unbedingt Knorrs Suppen auf den Tisch zu zaubern („Müssen Sie brobierrren!").

Vor dem Finale dieser Ebene noch ein Lichtblick, ein einzelnes Objekt. Auf den ersten Blick eine unscheinbare Werbesäule, die ein grosses Loch ziert. Im historischen Kontext jedoch ein Hinweis auf eine verkorkste Saison im Leben des Nationalspielers und polyglotten Sonnyboys Jürgen Klinsmann: Vom Taktikfuchs Giovanni Trapattoni ausgewechselt trat er frustriert zu.

Es folgt unvermittelt ein Abschluss, der wie ein Alibi wirkt. Er nennt sich „15 Künstler rund um den Ball" und zeigt 15 mehr oder weniger inspirierte Werke zum Thema Fussball.

Die Ausstellung endet auf einer Plattform, die den Blick freigibt auf das gewaltige Panorama des Gasometers. Dieser Blick versöhnt für vieles, was während des Rundganges verstörte. Nicht überzeugen kann jedoch das abschliessende interaktive Element auf dem grünen Kunstrasen. Es sind 5 Tischfussballspiele, die den Besucher zum Mitmachen auffordern. Hier hätte man sich doch etwas mehr Originalität gewünscht, etwa vergleichbar mit dem längsten Fussballtisch der Welt, der zur Zeit im Millenium Dome in London zu bewundern ist und mindestens 22 Mitspieler benötigt.

Umgeben wird die Ebene von einigen gut sichtbar angebrachten Zitaten aus der Welt des Fussballs, die einen Eindruck vermitteln können, was für eine Chance verpasst worden ist, die Faszination Fussball auszustellen. Es ist eine Ausstellung für den reinen Fan und Sammler geworden, weniger eine für den kulturhistorisch aufgeschlossenen Fussballbegeisterten, der sich gern hätte überraschen lassen. Sehr schön freilich das Schlussbild, das sich dem Betrachter bietet, wenn er durch das Innere des Gasometers nach oben fährt: Er blickt auf einen überdimensionalen Fussball.

Das Fazit fällt denn auch ambivalent aus. Dem Ausstellungsteam ist ausserordentlicher Fleiss zu attestieren, innerhalb relativ kurzer Zeit eine beeindruckende Zahl an Exponaten zusammengetragen zu haben, die im schön edierten Katalog dokumentiert werden. Die angesprochenen Defizite trüben jedoch diesen Eindruck nachhaltig, zumal weitere Versäumnisse zu beklagen sind: Wo findet sich zum Beispiel das seit den sechziger Jahren auch gesellschaftspolitisch immer wieder kontrovers diskutierte Thema der Ausländer im deutschen Profifussball? Wo wird etwas über das Alltagsleben des Fussballfans gezeigt, das doch selbst das Kino mittlerweile inspiriert? Wo spiegelt sich der Diskurs über den Zusammenhang zwischen politischer und fussballerischer Entwicklung wieder, wie ihn Norbert Seitz so vortrefflich angestossen hat? Und wo werden die unzähligen literarischen Auseinandersetzungen mit dem Fussball gewürdigt, die nicht erst seit Javier Marias veröffentlicht wurden? Nichts von alledem ist zu sehen, und das ist den Ausstellungsmachern offenbar auch bewusst, die im Katalog ausdrücklich von einer ersten „Bestandsaufnahme" sprechen und viele Defizite selber benennen. Ob eine solche Verlegenheitslösung gerade an einem so exponierten und renommierten Ort wie dem Oberhausener Gasometer vorgenommen werden sollte, ist eine Frage, die letztendlich nur der Besucher beantworten kann. Das Thema Fussball jedenfalls harrt weiterhin - und gerade im Hinblick auf die WM 2006 in Deutschland - einer umfassenden und seriösen musealen Auseinandersetzung.


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Dokument erstellt am 7.7.2000